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USC BasCats: Topspiel mit schwierigen Vorzeichen

9 Jan. 2026

Elf Spiele, elf Siege, die beste Verteidigung und der beste Angriff: Die Falcons Bad Homburg sind in der 2. DBBL Süd wieder das Maß aller Dinge. Mit sechs Punkten Vorsprung führt der Hauptrunden-Erste des Vorjahres die Tabelle vor den USC BasCats Heidelberg an. Am Samstag um 17 Uhr kommt es in der alten Halle des ISSW  zum Topspiel der beiden Playoff-Kandidaten. Oder gibt es gar eine Spielverlegung? Derzeit stehen den BasCats nicht genügend gesunde Spielerinnen zur Verfügung.

Das Hinspiel war mit 41:61 eine klare Sache für Bad Homburg, im Vorjahr konnten die BasCats daheim mit 25 Punkten (68:43) gewinnen. Aber, und das ist von enormer Wichtigkeit, damals fehlte Bad Homburgs Aufbauspielerin Isabel Gregor. „Sie ist die beste deutsche Aufbauspielerin der 2. Liga Nord und Süd, vielleicht sogar die Beste überhaupt“, lobt BasCats-Cheftrainer René Spandauw. Sie ist der Kopf und die Seele der Mannschaft und hat regelmäßig mit die besten Statistiken.

Außer Gregor sind die US-Amerikanerin Meghan Kenefick, die Kanadierin Claire Signatovich und die Lettin Elza Bierina herausragend. Von den Rhein-Main Baskets kam vor der Saison Jule Seegräber, die ebenfalls eine tragende Roll spielt. Außen diesen Fünf kommt nur noch Tosca Steinhoff auf mehr als 20 Minuten Spielzeit im Schnitt. Die Rotation ist also sehr klein. Im Hinspiel war es vor allem Signatowich, die den BasCats Probleme machte, sie war mit 16 Punkten die erfolgreichste Werferin. Aber es ist vor allem das Kollektiv, das Bad Homburg so stark macht.

Apropos kleine Rotation: Diese könnte bei den BasCats diesmal klein wie nie ausfallen. Die Personalprobleme haben sich noch weiter verschärft, die Krankheitswelle greift weiter um sich. Am Dienstag waren nur der gesunde Spielerinnen im Training: Kelly Moten, Jayla Oden und Antonia Schüle. Wahrlich keine guten Voraussetzungen für ein Topspiel. Obwohl das Team nach dem Pokalspiel gegen ALBA Berlin bis Dienstagabend frei bekam, besserte sich die Situation nicht.

René Spandauw und seiner Trainerstab fühlen sich derzeit eher als medizinische Betreuer, denn als Trainer. Eine derartige Ausfallquote hat es bei den BasCats noch nie gegeben, neun Spielerinnen sind krank oder verletzt. Es könnte also ein sehr ungleiches Duell mit den Hessinnen geben, es sei denn, auch sie sind von der Krankheitswelle betroffen.

Beitragsbild: Kelly Moten gehört zu den Spielerinnen, die derzeit noch gesund sind. Foto: Andreas Gieser

 

 

 

Quelle

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