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Ein Jahr nach dem Amtsantritt von Donald Trump ziehen Emily Haber und Cornelius Adebahr im DAI eine kritische Bilanz der bisherigen sicherheits- und wirtschaftspolitischen Folgen von „America First“ für Deutschland und Europa. Sie diskutieren die neue Ausrichtung der US-Politik und deren Auswirkungen auf Demokratie, Wirtschaft und die internationalen Beziehungen. Im Fokus stehen Trumps konfrontativer Regierungsstil, die zunehmende gesellschaftliche Spaltung in den USA, die Grenzen der Demokratie und die Frage, welche tiefgreifenden Änderungen seine jüngste Politik für die globale Weltordnung mit sich bringt.
Dr. Emily Haber vertrat von 2018 bis 2023 als Botschafterin die Bundesrepublik Deutschland in den USA. Die Diplomatin war die erste Frau in diesem Amt. Sie war Staatssekretärin im Bundesministerium des Innern und Staatssekretärin des Auswärtigen Amtes.
Dr. Cornelius Adebahr ist Co-Executive Director beim Institute for Strategic Dialogue (ISD) und wirkt am Forschungsinstitut der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP). Er arbeitete für das Carnegie Endowment for International Peace in Washington, DC und Brüssel und lehrte unter anderem an der Georgetown University, Washington, DC.
In der Reihe Schlaglicht USA
Info zur Veranstaltungsreihe:
Demokratie unter Druck
250 Jahre amerikanische Demokratie – und zeitgleich ein politischer Kurswechsel mit globalen Folgen: Schlaglicht USA analysiert, wie sich in der zweiten Amtszeit von Präsident Trump die politischen Machtverhältnisse verschieben und welche sicherheits- und wirtschaftspolitischen Folgen „America First“ für die transatlantischen Beziehungen hat In dieser Reihe diskutieren prägende Stimmen aus Politik, Wissenschaft, Recht und Kultur, was Freiheit, Recht und Demokratie im 21. Jahrhundert bedeuten.

