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An der Sektion für Neurodegenerative Erkrankungen und Bewegungsstörungen der Neurologischen Klinik des UKHD kümmert sich ein interprofessionelles, spezialisiertes Team um die bestmögliche Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Parkinson-Erkrankung. Um das Wissen rund um die Erkrankung und den Austausch zu fördern, entwickelte das Team die mit dem „Heidelberger Pflegepreis“ ausgezeichnete Veranstaltungsreihe „Parkinson im Dialog“.
Termine und Themen von „Parkinson im Dialog“ 2026:
■ 12.02.2026: Atypische Parkinsonsyndrome: Diagnose, Symptome, Behandlung; Referent: Dr. Dr. Damian M. Herz, Funktionsoberarzt an der Neurologischen Klinik, UKHD
■ 21.05.2026: Fortschritte in der Parkinson-Therapie und aktuelle klinische Studien; Referentin: Prof. Dr. Rebecca Schüle, Leiterin der Sektion Neurodegeneration und Bewegungsstörungen der Neurologischen Klinik, UKHD
■ 10.09.2026: Parkinson: medikamentöse Therapie – und wann eine Komplextherapie sinnvoll ist; Referentin: Dr. Hanna Bölting, Funktionsoberärztin an der Neurologischen Klinik, UKHD
■ 19.11.2026: Der mutige Blick nach vorne: Unterstützung bei fortgeschrittener Erkrankung; Referent: Prof. Dr. Bernd Alt-Epping, Ärztlicher Direktor der Klinik für Palliativmedizin, UKHD
Die Veranstaltungen findet jeweils von 17.30 bis 19.00 Uhr im Marsilius-Kolleg, Im Neuenheimer Feld 130.1 in Heidelberg, statt.
Die Anmeldung ist hier online möglich. Alternativ ist auch eine Anmeldung per E-Mail möglich an: parkinsonimdialog.NEU@med.uni-heidelberg.de
Fragen beantwortet gern Perdita Beck, Studienkoordinatorin, Sektion für Neurodegenerative Erkrankungen und Bewegungsstörungen, unter Telefon 06221 56-38121.
Hintergrundinformationen zu Parkinson:
Bei der Parkinson-Erkrankung sterben Nervenzellen im Gehirn ab, die Bewegungsreize vom Gehirn an die Muskeln weiterleiten. Das äußert sich vor allem durch Symptome wie verlangsamte Bewegung, Zittern in Ruhe, Muskelsteifigkeit und Gleichgewichtsprobleme. In Deutschland leben circa 400.000 Menschen mit der Erkrankung. Männer sind doppelt so häufig betroffen wie Frauen. Parkinson ist bisher nicht heilbar, die Symptome lassen sich mithilfe von Medikamenten und nicht-medikamentösen Behandlungen wie Physiotherapie, Ergotherapie und Tiefer Hirnstimulation jedoch lindern und auch das Fortschreiten der Erkrankung kann damit verzögert werden. Für den Alltag gibt es darüber hinaus spezielle Hilfen, etwa Besteck, Kugelschreiber, Computermaus und Anziehhilfen.
Weitere Informationen zur Sektion für Neurodegenerative Erkrankungen und Bewegungsstörungen am Universitätsklinikum Heidelberg:
Diese Sektion ist spezialisiert auf die Diagnose, Behandlung und Erforschung neurodegenerativer Erkrankungen wie Parkinson und Alzheimer sowie seltener neurodegenerativer Bewegungsstörungen. Hierbei arbeitet ein interdisziplinäres Team aus Neurologinnen und Neurologen, Neurowissenschaftlerinnen und Neurowissenschaftlern, medizinischem Fachpersonal und der Pflege gemeinsam daran, die Patientinnen und Patienten ganzheitlich und individuell zu behandeln. Eingesetzt werden dabei modernste diagnostische Verfahren und innovative Therapien. Das Team ist national und international mit anderen Kliniken sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern vernetzt, initiiert und beteiligt sich an klinischen Studien und erweitert so sein Wissen über neurodegenerative Erkrankungen stetig und treibt die Entwicklung innovativer Therapieansätze voran.
