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Am 27. Januar 2026 fand im Heidelberger Rathaus eine Gedenkveranstaltung zu Ehren der Opfer des Nationalsozialismus, insbesondere der Menschen mit Behinderungen, statt. An diesem Tag wurde an die rund 600.000 Opfer erinnert, darunter 200.000 Ermordete und 400.000 Zwangssterilisierte. Bürgermeister Jürgen Odszuck betonte die Bedeutung des Gedenkens und die Verantwortung, die damit einhergeht, insbesondere in einer Zeit, in der Hass und Hetze zunehmen.
Die Veranstaltung markierte den 81. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz und rief zur Wachsamkeit hinsichtlich der Erinnerung an die Verbrechen des nationalsozialistischen Regimes auf. Es wurde auch auf die langsame Anerkennung von Menschen mit Behinderungen als Opfergruppe hingewiesen. Kathrin Bauer von der Gedenkstätte Grafeneck stellte die Bedeutung der Erinnerungsarbeit als Beziehungsarbeit heraus.
Das inklusive Theaterprojekt „Ein Platz im Gedächtnis“ präsentierte Auszüge aus ihrem Stück, das sich mit der dunklen Geschichte der NS-Zeit beschäftigt. Die Veranstaltung wurde durch musikalische Beiträge und weitere Initiativen zur Förderung der Gedenkkultur in Heidelberg ergänzt. Ein neues Gemeinschaftsprojekt zur Erforschung dieser historischen Themen wurde ebenfalls angekündigt.
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