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Sind wir als Gesellschaft am Ende angekommen? Oder erleben wir einfach nur das Ende bestimmter Welten, wie es sie schon viele gegeben hat? In dieser Veranstaltung treten internationale WissenschaftlerInnen des Käte Hamburger Kollegs für Apokalyptische und Postapokalyptische Studien (CAPAS) in den Dialog mit dem Publikum über vergangene, gegenwärtige und zukünftige Formen der Apokalypse.
In einem interaktiven Format wollen wir verschiedene Perspektiven zusammenbringen und der Frage nachgehen, wie ganze Gesellschaften, aber auch jede und jeder für sich, mit Erfahrungen und Vorboten des Zusammenbruchs umgehen. Wir wollen diskutieren, wie aus Erwartungen und Erfahrungen des Endes neue Formen des Zusammenlebens entstehen können. Denn „Apokalypse“ muss nicht totale Vernichtung bedeuten, sondern kann auch ein Neubeginn sein, der Möglichkeiten und neue Perspektiven auf Überleben und besseres Leben eröffnet.
Sprache: Englisch
Eintritt frei
Anmeldung unter events@dai-heidelberg.de
Suzy Kim
Suzy Kim ist Historikerin für Nordkorea, preisgekrönte Autorin zweier wegweisender Bücher bei Cornell University Press, Senior Editor der Zeitschrift positions: asia critique. Kim hat sich u. a. mit Amnesty International und Women Cross DMZ für soziale Gerechtigkeit engagiert, und lehrt an der Rutgers University (USA).
Sarah Juliet Lauro
Sarah Juliet Lauro ist Associate Professor an der University of Tampa, international bekannt für ihre wegweisende Forschung zu Zombies, Sklaverei und Widerstand, Autorin und Herausgeberin mehrerer zentraler Werke in ihrem Forschungsbereich, Editorin der Zeitschrift Studies in the Fantastic und Fulbright-Stipendiatin mit aktuellen Arbeiten zu Erinnerungskultur und Klimakrise.
Kayvan Tahmasebian:
Kayvan Tahmasebian ist Schriftsteller, Übersetzer und Literaturtheoretiker, Postdoctoral Research Fellow an der SOAS (University of London), ehemaliger Leiter des EU-geförderten TRANSMODERN-Projekts, PEN-preisgekrönter Übersetzer und Mitherausgeber des Routledge Handbook of Translation and Activism.
Robert Folger
Robert Folger ist Leiter des Käte Hamburger Kollegs für apokalyptische und postapokalyptische Studien sowie Professor für Romanische Philologie an der Universität Heidelberg und international ausgewiesen durch seine Forschung zu iberoromanischer Literatur, lateinamerikanischen Kulturen und Kulturtheorie.
Uzodinma Iweala
Uzodinma Iweala ist Schriftsteller, Filmemacher und visionärer Führungspersönlichkeit, der als CEO des Africa Center in New York die Institution neu belebt hat, zugleich aufstrebende AutorInnen an der NYU fördert und globale Diskurse über Medien, Literatur und Film mitgestaltet.
Marcel Kückelhaus
Marcel Kückelhaus promovierte zur sprachlichen Konstruktion künstlicher Intelligenz, war zu Forschungszwecken am Leverhulme Centre for the Future of Intelligence (CFI) und Stipendiat des WissKomm-Kollegs und arbeitet nun im Outreach-Team von CAPAS, wo er interdisziplinäre Forschung für die Öffentlichkeit vermittelt.


