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HITS begrüßt Monika Mondal als neue „Journalist in Residence“ 2026

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18.02.2026

Im Rahmen des „Journalist in Residence“ Programms bietet das Heidelberger Institut für Theoretische Studien (HITS) Wissenschaftsjournalist*innen die Gelegenheit, sich vertieft mit rechnergestützter, datenintensiver Forschung zu befassen. Für das Jahr 2026 fiel die Wahl der Jury auf Monika Mondal (Indien). Die preisgekrönte Wissenschaftsjournalistin wird die Zeit am HITS vor allem für die Arbeit an ihrem neuen Buchprojekt nutzen.

Monika Mondal, HITS Journalist in Residence 2026 (Foto: HITS)

Am 1. Februar begann die indische Wissenschaftsjournalistin Monika Mondal ihren Aufenthalt als 14. Journalist in Residence am HITS. Die preisgekrönte freie Journalistin aus Delhi wird sechs Monate am Institut bleiben, um sich mit Forschenden auszutauschen und an einem Buchprojekt zu arbeiten.

Mit Studienabschlüssen in Elektronik und Nachrichtentechnik sowie in Entwicklungsforschung ist sie als Freelancerin tätig und hat seit 2020 Artikel in „Nature“, „Wired“, „The Guardian“ und „The Hindu“ veröffentlicht. Sie wurde unter anderem mit einem Stipendium des Pulitzer Center, dem Alexander-von-Humboldt-Kanzlerstipendium sowie dem Thomson Foundation Journalist Award ausgezeichnet.

Während ihres Aufenthalts am HITS wird Mondal einen internen Workshop für die Forschenden des Instituts sowie einen Vortrag für die breite Öffentlichkeit halten. Zudem wird sie sich insbesondere ihrem Sachbuchprojekt mit dem Titel „Living in Emergence” widmen. „Ich möchte etwas entwickeln, das uns hilft, das Leben in all seiner Komplexität zu verstehen“, sagt sie. Sie will darin nicht nur wissenschaftliche Entdeckungen, sondern auch den Prozess und die Schaffung von Wissenschaft zu dokumentieren. „Ich freue mich darauf, dieses Projekt im Dialog mit den HITS-Forschern zu entwickeln und einen Blick auf die Metaebene der wissenschaftlichen Methode zu gewinnen, der für eine Reporterin von außen ansonsten nicht möglich ist, insbesondere für eine unabhängige Journalistin aus dem globalen Süden.“

Das Programm „HITS Journalist in Residence“

Das „Journalist in Residence“ Programm bietet seit 2012 berufserfahrenen Journalistinnen und Journalisten mit Schwerpunkt Wissenschaftsjournalismus die Möglichkeit eines drei- bis sechsmonatigen vergüteten Gastaufenthalts. Sie können während ihres Aufenthalts mit den Forschungsgruppen interagieren, eigene Projekte umsetzen und an internen Kolloquien und Seminaren der HITS-Forschenden teilnehmen.

Bislang waren dreizehn Journalistinnen und Journalisten aus Australien, Deutschland, Indien, Kanada, Spanien und den USA als „Journalist in Residence“ am HITS (https://www.h-its.org/de/presse/journalist-in-residence-programm/alumni).

Das HITS ist ein privates, gemeinnütziges Forschungsinstitut. Es wurde 2010 von SAP-Mitbegründer Klaus Tschira und der Klaus Tschira Stiftung ins Leben gerufen. Rund 130 Forschende aus mehr als 30 Ländern arbeiten am HITS in 11 Forschungsgruppen in Bereichen, in denen große Datenmengen produziert und verarbeitet werden – von der Molekularbiologie bis zur Astrophysik. Ein Ziel des Instituts ist es, die Bedeutung der computergestützten, datengetriebenen Forschung insbesondere in den Naturwissenschaften stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken.

Über das HITS

Das HITS (Heidelberger Institut für Theoretische Studien) wurde 2010 von dem Physiker und SAP-Mitbegründer Klaus Tschira (1940-2015) und der Klaus Tschira Stiftung als privates, gemeinnütziges Forschungsinstitut gegründet. Es betreibt Grundlagenforschung in den Naturwissenschaften, der Mathematik und der Informatik. Zu den Hauptforschungsrichtungen zählen komplexe Simulationen auf verschiedenen Skalen, Datenwissenschaft und -analyse sowie die Entwicklung rechnergestützter Tools für die Forschung. Die Anwendungsfelder reichen von der Molekularbiologie bis zur Astrophysik. Ein wesentliches Merkmal des Instituts ist die Interdisziplinarität, die in zahlreichen gruppen- und disziplinübergreifenden Projekten umgesetzt wird. Die Grundfinanzierung des HITS wird von der Klaus Tschira Stiftung bereitgestellt.

Quelle

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