StartGesellschaftBildungViel mehr als finanzielle Förderung – campusblog

Viel mehr als finanzielle Förderung – campusblog

/ via ph hd /

Marlene erzählt im campusblog darüber, wie sie eher zufällig vom Deutschlandstipendium erfuhr und was die Förderung durch den Zonta-Club Heidelberg für ihr Studium bedeutet.

Bevor ich im Radio eine Werbung zur Bewerbung um das Deutschlandstipendium hörte, wusste ich gar nicht, dass es eine solche Unterstützungsmöglichkeit auch an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg gibt. Bis dahin hatte ich mich mit dem Thema Stipendien kaum beschäftigt. Da meine Leistungen im Studium jedoch bislang sehr gut ausgefallen waren, beschloss ich spontan, einfach den Versuch zu wagen und mich für das Deutschlandstipendium zu bewerben.

An der PH Heidelberg können durch das Deutschlandstipendium derzeit 21 Studierende gefördert werden. Die Förderung beträgt 300 Euro monatlich und wird zunächst für ein Jahr vergeben. Ermöglicht wird das Deutschlandstipendium durch verschiedene Stiftungen und engagierte Fördernde, die Studierende auf ihrem Bildungsweg unterstützen.

Zu sehen ist die Gruppe der Deutschlandstipendium-Geförderten mit ihren Stifter:innen
Deutschlandstipendiat:innen und Förderer 2025

Förderung durch den Zonta-Club Heidelberg

Umso größer war meine Freude, als ich schließlich die Zusage für einen Platz im Deutschlandstipendium erhielt. Ganz besonders gefreut hat mich, dass der Freundeskreis Zonta-Club Heidelberg e. V. sich dafür entschieden hat, mein Studium im Rahmen des Deutschlandstipendiums zu unterstützen.

Der Zonta-Club Heidelberg engagiert sich für die Verbesserung der Lebenssituation von Frauen weltweit. Ziel des Engagements ist es, rechtliche, politische, wirtschaftliche, gesundheitliche sowie berufliche und bildungsbezogene Chancen von Frauen zu stärken. Da mich dieses Thema persönlich sehr bewegt und ich mir auch für meine eigene Zukunft wünsche, einen Beitrag zur Förderung von Frauen in unserer Gesellschaft leisten zu können, empfand ich es als große Ehre, den einzigen Stipendiumsplatz dieser Stiftung an der PH Heidelberg erhalten zu haben.

Finanzielle Unterstützung und zeitliche Entlastung

Mittlerweile werde ich bereits das dritte Jahr vom Zonta-Club unterstützt – eine Förderung, für die ich sehr dankbar bin. Das Stipendium bedeutet für mich nicht nur eine finanzielle Unterstützung, sondern vor allem auch eine große zeitliche Entlastung. Dadurch habe ich die Möglichkeit, mich intensiver auf mein Studium zu konzentrieren und gleichzeitig meinem Ehrenamt mehr Zeit zu widmen.

Besonders schön war für mich auch die Gelegenheit, meine Fördernden persönlich kennenzulernen. Vergangene Woche durfte ich an einer Monatsversammlung des Zonta-Clubs teilnehmen und mich mit ein paar Worten den Mitgliedern vorstellen, die mich unterstützen. Der Abend war für mich eine große Bereicherung: Ich habe viele interessante Gespräche geführt und zahlreiche herzliche Menschen kennengelernt, die sich mit großem Engagement für Frauen einsetzen.

Verbindung mit engagierten Menschen

Diese Begegnung hat mir noch einmal deutlich gemacht, wie viel mehr hinter dem Deutschlandstipendium steckt als „nur“ eine finanzielle Förderung. Es ist auch eine Verbindung zwischen engagierten Menschen, die Bildung unterstützen möchten, und Studierenden, die ihre Ideen und Ziele verfolgen.

Zum Abschluss möchte ich auch andere Studierende ermutigen, sich für das Deutschlandstipendium zu bewerben. Oft denkt man zunächst, dass ein Stipendium nur für „außergewöhnliche“ Lebensläufe gedacht ist – doch ein Versuch lohnt sich immer. Neben guten Studienleistungen spielen auch Engagement, persönliche Motivation und individuelle Wege eine wichtige Rolle.

Nur Mut: Bewerben lohnt sich!

Meine eigene Erfahrung hat mir gezeigt, dass sich der Mut zur Bewerbung lohnen kann. Das Deutschlandstipendium bedeutet nicht nur eine finanzielle Unterstützung, sondern auch Wertschätzung für den eigenen Einsatz im Studium und darüber hinaus. Für mich persönlich ist es eine große Motivation, meinen Weg weiterhin engagiert zu verfolgen.

Zur Autorin: Marlene Endrolath ist Masterstudentin der Sonderpädagogik an der Pädagogischen Hochschule. Fotos: Hohenester/PHHD

Quelle

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