/ via dieheidelberger /
Gestern beim Netzwerktreffen des DRK Rhein Neckar Heidelberg zum geplanten Neubau des Rettungszentrums: Ein wichtiges Projekt für die Zukunft unserer Stadt.
Klar wurde: Schnelle Hilfe im Notfall, leistungsfähiger Bevölkerungsschutz und starke soziale Angebote brauchen moderne Strukturen. Dass dafür ein neuer Standort notwendig ist, ist seit rund 20 Jahren bekannt. Umso wichtiger ist es, dass jetzt konkrete Schritte folgen.
Wenn alles planmäßig läuft, könnte das neue Rettungszentrum bis 2028 fertiggestellt werden. Nach so langer Vorlaufzeit zeigt sich, wie entscheidend verlässliche Planung und klare Prioritäten in der Kommunalpolitik sind.
Deutlich wurde auch: Die aktuellen Arbeitsbedingungen sind nicht mehr zeitgemäß. Der bestehende Standort, ein ehemaliger städtischer Bauhof aus den 70er Jahren, stößt an klare Grenzen. Ruheräume sind nicht mehr funktional, Büros zu klein und die räumlichen Strukturen insgesamt nicht mehr auf die heutigen Anforderungen eines modernen Rettungsdienstes ausgelegt.
Der Neubau ist deshalb auch eine notwendige Investition in gute Arbeitsbedingungen für Haupt- und Ehrenamtliche.
Das neue Zentrum soll die Notfallversorgung in Heidelberg und der Region stärken, Abläufe besser koordinieren und auch das Ehrenamt gezielt unterstützen.
Gleichzeitig gilt: Öffentliche Mittel allein reichen nicht aus. Das DRK ist auf zusätzliche Unterstützung aus Gesellschaft, Wirtschaft und Politik angewiesen.
Für uns als Gemeinderatsfraktion ist klar: Eine verlässliche Notfallversorgung und soziale Infrastruktur gehören zur kommunalen Daseinsvorsorge. Wir werden das Projekt weiterhin konstruktiv begleiten und uns dafür einsetzen, dass die Rahmenbedingungen stimmen.
Vielen Dank an alle Engagierten, die tagtäglich für unsere Sicherheit und den sozialen Zusammenhalt arbeiten.
