/ via dieheidelberger /
„Ich setzte meinen Fuß in die Luft und sie trug.“ Mit dieser Zeile aus einem Gedicht von Hilde Domin wurde am letzten Samstag, dem Welttag der Poesie, die Hilde-Domin-Straße auf dem Hospital Gelände in Rohrbach feierlich mit einem Legendenschild bestückt. Welcher Tag hätte dafür besser geeignet sein können, als der Welttag der Poesie.
„Bildung im Vorübergehen“ ist ein Projekt der Bürgerstiftung Heidelberg, welches sich dafür eingesetzt hat, dass zunächst 36 Straßen in den Stadtteilen sogenannte Legendenschilder erhalten, die den Straßennamen erklären.
Um 11 Uhr versammelten sich interessierte Heidelberger BürgerInnen, um den feierlichen Worten von SwitgardFeuerstein, der Vorsitzenden der Bürgerstiftung, zu lauschen.
Untermalt wurde die Veranstaltung durch den Literaturprofessor Dietrich Hart, der das Gedicht „Sisyphos“ von Hilde Domin in moderner Form als „Rap“ vortrug.
Großen Beifall verdienten sich auch die beiden MitarbeiterInnen der Stadt Heidelberg, die sich gerne dazu bereit erklärt hatten, das Legendenschild mit einem Hubwagen in die Höhe zu bringen.
Demnächst sollen auch die Marie-Marcks-Straße und der Katharina-von-Künßberg-Platz auf dem Hospitalgelände ein Legendenschild erhalten.
