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Im Kurpfälzischen Museum wird bald ein 3.000 Jahre altes Lappenbeil aus der Bronzezeit ausgestellt, das während Sanierungsarbeiten im Märchenparadies am Königstuhl in Heidelberg entdeckt wurde. Der Fund befindet sich derzeit in der Restaurierungswerkstatt des Museums, wo es aufbereitet wird. Dr. Tobias Schöneweis, Leiter der Archäologieabteilung, bezeichnete den Fund als vorzeitiges Weihnachtsgeschenk und stellte fest, dass der Königsstuhl vorher archäologisch unerforscht war. Es bleibt unklar, wie das Beil an den aktuellen Fundort gelangte, da die Stelle erst seit den Bauarbeiten zwischen 1968 und 1972 zugänglich ist. Das Lappenbeil war ein vielseitiges Werkzeug der Bronzezeit und könnte verloren oder rituell niedergelegt worden sein. Der Fund wurde von den Technikern Heiko Schaub und Tunjay Kara entdeckt, die zunächst dachten, es handele sich um einen Hammerkopf. Die Entdecker meldeten den Fund umgehend dem Museum. Finder sind verpflichtet, archäologische Funde dem Museum zu melden, um den Schutz kulturellen Erbes zu gewährleisten.
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