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Im Gerichtssaal sollen Urteile auf Grundlage von Fakten und Beweisen gefällt werden, unabhängig von Emotionen. Doch gelingt es der Justiz wirklich, menschliche Gefühle auszublenden?
Terry Maroney blickt hinter die Fassade der juristischen Nüchternheit. Sie zeigt, wie Stress, Zufriedenheit und der Umgang mit Emotionen darüber entscheiden, ob Verfahren als gerecht empfunden werden – und was das über uns alle verrät.
Dem Vortrag folgt eine Diskussion mit Jonas Bens, Heisenberg-Professor für Ethnologie an der Universität Hamburg, und Prof. Dr. Anne Peters, Direktorin am MPIL Heidelberg.
Terry A. Maroney ist Professorin für Rechtswissenschaften, Medizin, Gesundheit und Gesellschaft an der Vanderbilt University in Tennessee, USA, mit den Schwerpunkten Fehlurteile und Jugendstrafrecht
Sprache: Englisch
In der Reihe Schlaglicht USA – Demokratie unter Druck
250 Jahre amerikanische Demokratie – und zeitgleich ein politischer Kurswechsel mit globalen Folgen: Schlaglicht USA analysiert, wie sich in der zweiten Amtszeit von Präsident Trump die politischen Machtverhältnisse verschieben und welche sicherheits- und wirtschaftspolitischen Folgen „America First“ für die transatlantischen Beziehungen hat In dieser Reihe diskutieren prägende Stimmen aus Politik, Wissenschaft, Recht und Kultur, was Freiheit, Recht und Demokratie im 21. Jahrhundert bedeuten.


