/ via universitätsklinikum heidelberg /
Schwere, unheilbare Erkrankungen und das dadurch absehbare Lebensende sind Themen, über die sich wohl keiner gern Gedanken macht. Dabei gibt es in diesem Bereich etablierte, professionelle und spezialisierte medizinische Unterstützung: die Palliativmedizin. Prof. Dr. Bernd Alt-Epping, Ärztlicher Direktor der Klinik für Palliativmedizin des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD), gibt Einblick in das dahinterstehende interdisziplinäre und multiprofessionelle Netzwerk und was es leistet, um schwer erkrankte Patientinnen und Patienten bestmöglich zu versorgen, ganzheitlich zu behandeln und zu begleiten. „Frühzeitig eingesetzte palliativmedizinische Angebote können das Leben schwerkranker und sterbender Menschen sowie ihrer Angehörigen spürbar erleichtern und sind keinesfalls nur etwas für Todkranke“, so Prof. Alt-Epping.
Die Palliativmedizin feiert als Teil der universitären Spitzenmedizin 2026 ihr fünfjähriges Jubiläum am UKHD. Zu diesem Anlass sind mehrere Veranstaltungen geplant, darunter am 10. März 2026 eine Kinovorstellung mit Diskussion. Gezeigt wird ab 19 Uhr im Kino „Kamera“, Brückenstraße 26, Heidelberg, der Film „Emmas Glück“. Die anschließende Diskussion stellt die Fragestellung „Töten aus Mitleid? Was Emmas Glück für die aktuelle Sterbehilfediskussion bedeutet“ in den Mittelpunkt. Außerdem findet am 29. März ein Benefizkonzert des Anglistenchores der Universität Heidelberg zugunsten der Palliativmedizin statt. Er singt ab 17 Uhr im Konzertsaal des Augustinums, Jaspersstraße 2, Heidelberg.
Palliativmedizin – Unterstützung bei schwerer Erkrankung
Donnerstag, 15. Januar, 19 Uhr bis ca. 20.15 Uhr, im Hörsaal der Kopfklinik, Im Neuenheimer Feld 400, 69120 Heidelberg
Prof. Dr. Bernd Alt-Epping, Ärztlicher Direktor der Klinik für Palliativmedizin des Universitätsklinikums Heidelberg
Nach dem Vortrag besteht Gelegenheit zu Diskussion und weiterem Austausch, auch mit Mitarbeitenden des Palliativ- und Hospiznetzwerkes Heidelberg. Für einen Imbiss ist gesorgt.
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Aus Sicherheitsgründen kann nur eine bestimmte Personenanzahl in den Hörsaal gelassen werden – wir bitten hierfür um Verständnis.
