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Ronya Othmann

/ via dai /

„Assad ist weg. Das Regime ist gefallen. Das Regime, vor dem mein Vater – ein staatenloser jesidischer Kurde – 1980 aus Syrien floh. Ich kenne das Land von Besuchen bei meinen Großeltern in meiner Kindheit. Ein Land, in dem an jeder Ecke das Porträt des Diktators und seines Vaters hing, ein Land, über das eine Familie herrschte wie ein Mafia-Clan. 54 Jahre lang.“ (Ronya Othmann)

Wenige Wochen nach dem Sturz Assads ist Ronya Othmann mit ihrem Vater durch Syrien gereist: ein Land, das sich selbst fremd geworden zu sein scheint. Sie sprach mit Menschen unterschiedlicher Zugehörigkeit, die eines eint: Sie wollen zwischen Angst und Hoffnung wieder an eine Zukunft glauben.

Ronya Othmann, Tochter einer deutschen Mutter und eines kurdisch-jesidischen Vaters, schreibt Lyrik, Prosa und Essays und arbeitet als Journalistin. Für Die Sommer (2020), ihren ersten Roman, wurde sie mit dem Mara-Cassens-Preis ausgezeichnet, für den Lyrikband die verbrechen (2021) u. a. mit dem Orphil-Debütpreis. Zuletzt erschien Vierundsiebzig (2025), ein Roman über die lange Geschichte von Gewalt gegen Jesiden.



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