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In einer Zeit, in der die Demokratie als Staats- und Gesellschaftsform weltweit bedroht wird, bietet Julian Nida-Rümelin Orientierung. Er setzt sich mit populären Missverständnissen über Demokratie auseinander – und kritisiert die verschiedenen Spielarten des Populismus, von rechts wie von links. Sein Appell ist klar: Demokratie gehört zu den höchsten Gütern unserer Kultur – doch sie muss verteidigt werden. Nachgiebigkeit stärkt nur jene, die liberale Offenheit und kulturelle Toleranz verachten. Nida-Rümelin bezieht sich auf große Philosophen – Aristoteles, Hobbes, Kant – und zeigt, was wir heute aus ihren Einsichten lernen können.
Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin war Kulturstaatsminister und Lehrstuhlinhaber für Philosophie und politische Theorie an der LMU München. Aktuell ist er Honorarprofessor an der Humboldt-Universität und Gründungsrektor der Humanistischen Hochschule Berlin.
In der Reihe Und jetzt? – Wie Deutschland und Europa handlungsfähig bleiben
Deutschland und Europa stehen vor großen Herausforderungen – doch jede Krise eröffnet auch Chancen für Erneuerung.
Unter dem Titel Und jetzt? lässt diese Reihe ausgewiesene ExpertInnen aus Politik, Wissenschaft, Journalismus und Ökonomie zu Wort kommen. Sie analysieren die Ursachen der aktuellen Krisen und zeigen zugleich konkrete Perspektiven auf: für eine zukunftsfähige Wirtschaft, eine widerstandsfähige Demokratie, eine realistische Europapolitik und einen Staat, der Sicherheit und Freiheit gleichermaßen schützt.

