/ via zoo heidelberg /
Wie sieht der Alltag eines Tierpflegers im Zoo Heidelberg eigentlich wirklich aus? Manuel Stumpf ist stellvertretender Revierleiter im Raubtierrevier und berichtet von seinem Arbeitsalltag zwischen Robbentraining, Raubtierfütterung und Scheibenputzen.
Morgens, 7:30 Uhr, Arbeitsbeginn für Manuel Stumpf. Der stellvertretende Revierleiter im Raubtierrevier startet den Tag mit der Tierkontrolle. „Wir schauen uns jedes Tier ganz genau an: Frisst es normal? Bewegt es sich wie gewohnt? Gibt es Verletzungen oder Veränderungen? Anschließend besprechen wir uns mit den Kuratoren.“, erklärt er. An diesem Morgen bleibt es ruhig – keine Auffälligkeiten bei Löwen, Tigern und den anderen Tieren des Reviers. Stumpf ist Tierpfleger aus Leidenschaft. „Schon als Kind wusste ich, dass ich mit Tieren arbeiten möchte – am liebsten draußen!“ 2011 hat Stumpf die Ausbildung zum Tierpfleger in Worms abgeschlossen, seit 2013 arbeitet er im Zoo Heidelberg. Nach der morgendlichen Kontrolle steht die Reinigung der Anlagen und Gehege an – ein wichtiger Bestandteil des Tierpfleger-Alltags. Auch die Scheiben müssen gesäubert werden: „Wir sind das Revier mit den meisten Glasscheiben“, erklärt Stumpf schmunzelnd.
