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Die Stadt Heidelberg plant, ihre Betreuungsangebote an Grundschulen neu zu strukturieren, um den bundesweiten Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung während der Schulzeit zu erfüllen. Ab dem Schuljahr 2026/27 werden die Betreuung in drei Zeitmodulen organisiert: bis 14.30 Uhr, 16 Uhr oder 17 Uhr. Dies soll die Übersichtlichkeit erhöhen und den Verwaltungsaufwand reduzieren. Eine Frühbetreuung wird bis 2027/28 abgeschafft, um einen einheitlichen Schulbeginn zu gewährleisten.
Eine neue Regelung betrifft auch Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf, die ab 2026/27 Anspruch auf Ganztagsbetreuung haben, sofern sie in Heidelberg wohnen. Dafür wird an der Stauffenbergschule eine neue Einrichtung geschaffen.
Die Elternbeiträge steigen aufgrund gestiegener Personalkosten um 14,33 Prozent, während kommunale Zuschüsse den größten Teil der Kosten tragen. Ab dem Schuljahr 2026/27 soll zudem die neue Entgeltstufe 7 für höhere Einkommen eingeführt werden, um sozial ausgewogene Beiträge zu ermöglichen. Insgesamt rechnet die Stadt mit zusätzlichen Einnahmen von etwa 600.000 Euro pro Schuljahr. Aktuell nutzen 3.730 Grundschulkinder in Heidelberg die Betreuungsangebote, was einer Quote von 85 Prozent entspricht.
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