/ via asc neuenheim /
UNSERE ERSTE
ASC Coach Linus Sandmann blickt auf die letzten beiden Partien gegen Kirchardt und Rheinau zurück:
Sonntag: Sieg mit zwei Gesichtern
„Am Sonntag sind wir eigentlich sehr gut ins Spiel gestartet. Wir hatten in der ersten Halbzeit eine Phase, in der wir innerhalb von wenigen Minuten drei Tore erzielt haben und insgesamt sehr gut im Spiel waren. In der zweiten Halbzeit haben wir dann leider ein bisschen den Faden verloren und es am Ende noch einmal unnötig spannend gemacht.
Eigentlich war das Thema schon durch; wir hatten viele gute Phasen und Möglichkeiten durch unsere Spielzüge, von denen wir in der zweiten Halbzeit aber nur noch eine nutzen konnten. Durch Unaufmerksamkeiten im eigenen Spielaufbau haben wir den Gegner zudem eingeladen, noch einmal heranzukommen und in der zweiten Halbzeit zwei Tore zu erzielen. Von dem her haben wir zwei unterschiedliche Gesichter gezeigt: Eine sehr gute erste Halbzeit und eine zweite, mit der wir auf alle Fälle nicht zufrieden waren.“
Mittwochabend in Rheinau
„Im Spiel gegen Rheinau wussten wir von Anfang an, dass es schwer wird. Wir hatten zuvor bereits 20 Minuten gegen sie gespielt, bevor die Partie abgebrochen wurde. Schon da war zu sehen, dass sie viel Risiko gehen, indem sie immer zwei Spieler vorne lassen, auf die sie bei Ballgewinn schnell umschalten. Wir wussten, dass wir in der Restverteidigung wachsam sein müssen.
Umso ärgerlicher ist es, dass genau so das erste Tor fällt: Wir stehen hinten zwei-gegen-zwei, kommen nicht schnell genug sauber nach hinten und kassieren so den Gegentreffer. Wir sind danach jedoch gut zurückgekommen, haben einige Chancen kreiert und verdient den Ausgleich zum 1:1 gemacht. Dann fällt das für uns mehr als unglückliche 2:1.
Umgang mit Widerständen
In der zweiten Halbzeit wurde es ein sehr hartes Spiel mit vielen Unterbrechungen. Rheinau hat viel Zeit von der Uhr genommen – alles Dinge, die im Abstiegskampf wichtig sind und die sie gut umgesetzt haben. Letztlich ist die Niederlage nicht ganz unverdient, weil wir es nicht geschafft haben, den Faktor „Zufall“ und die ein oder andere strittige Schiedsrichterentscheidung unwichtig zu machen.
Wenn wir solche Spiele konstant gewinnen wollen, muss es egal sein, ob der Spielverlauf mal nicht perfekt für uns läuft. Auch Schiedsrichter Entscheidungen dürfen dann nicht als Ausrede gelten. Wir müssen mental stärker sein, besser darauf reagieren und das Spiel so klar gestalten, dass solche Randthemen keinen Einfluss auf das Ergebnis haben.
Ausblick auf die kommenden Wochen
Jetzt kommen einige spannende Spiele auf uns zu, in denen andere Qualitäten gefragt sind. In den letzten Wochen haben wir das Spiel oft selbst gemacht und gestaltet. In den nächsten Wochen treffen wir auf Gegner, die selbst größere Anteile an der Spielgestaltung beanspruchen werden. Wir sind gespannt, wie wir diese nächsten Schritte als Mannschaft meistern, und hoffen, dass wir auch dort einige Punkte mitnehmen können.“
Sonntag Nachmittag gehts zum Spitzenreiter FK Srbija Mannheim. Der Ball rollt um 15:00 Uhr.
