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Erbschaftsstreit vermeiden
durch frühzeitige und qualifizierte Nachlassplanung
Viele Experten schätzen, dass in Deutschland jährlich weit mehr als 200 Milliarden Euro pro Jahr vererbt oder vorab verschenkt werden.
Für viele Bundesbürger ist die Regelung des eigenen Erbfalles jedoch ein Tabuthema. Leider nimmt nur jeder Fünfte Einfluss auf den Verbleib und die Erhaltung seines Vermögens.
Das heißt, dass rund 80 % die Erbfolge den gesetzlichen Regelungen überlassen, ohne diese Folgen nur ansatzweise abschätzen zu können.
Umgekehrt ist festzustellen, dass 20 % der vorgenommenen Verfügungen von Todes wegen aufgrund der Komplexität der Materie oftmals zu ungewollten Ergebnissen führen oder sogar Familien entzweien; langjährige Rechtsstreitigkeiten zwischen den Erben können die Folge sein und sind geeignet, eine friedvolle Familie zu spalten und aus Kindern und Geschwistern erbitterte Feinde zu machen.
Aufgabe eines Beraters soll es aber nicht nur sein, Erbvorgänge zu optimieren und Steuern zu sparen, sondern letztlich im Interesse der Testierenden sicherzustellen, dass der familiäre Friede auch über den Tod hinaus zwischen den am Erbfall beteiligten Personen erhalten bleibt.
Ein Beitrag hierzu soll der Vortrag des Heidelberger Erbrechtsexperten Dr. Achim Schmitt sein und dazu anregen, durch frühzeitige Nachlassplanung unter Einbeziehung der betroffenen Personen Streit zwischen den Betroffenen zu vermeiden.
Im Vortrag werden die gängigen streitanfälligen Problempunkte, wie Erbengemeinschaft, Pflichtteilsansprüche, Vor- und Nacherbschaft, aufgezeigt und Tipps und Regelungsmöglichkeiten dargestellt, mit denen Erbstreitigkeiten vermieden werden können.
Dr. Achim Schmitt
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Erbrecht
Fachanwalt für Familienrecht
