Ronald Reng

/ via dai /

„Vielleicht war es nur ein Sommer. Aber einer, in dem wir uns anders sahen.“
(Ronald Reng)

Die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 fand in Deutschland statt, Millionen Gäste aus aller Welt kamen – und eine besondere Leichtigkeit erfasste das Land. Public Viewing, Sommerabende, schwarz-rot-goldene Meere: Für wenige Wochen schien alles möglich. Internationale Umfragen erklärten Deutschland zum coolsten Land der Welt; es galt plötzlich als sympathisch, offen und modern. Ronald Reng erzählt von diesem euphorischen Ausnahmezustand und spart dabei auch die Schwere des Geschäfts nicht aus: Kommerzialisierung, Entfremdung, die Macht des Geldes. Zugleich stellt er die Frage, ob dieses neue Wir dauerhaft tragfähig war – oder nur unter den besonderen Bedingungen jenes Sommers funktionierte.

Ronald Reng lebte viele Jahre als Reporter in Barcelona und London. Seine Bücher standen auf Bestsellerlisten und wurden vielfach ausgezeichnet.



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