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Der Wurm: Lesung | IN BETWEEN SPACES

/ via gedok heidelberg /

Wehret den Anfängen: Wenn die Menschlichkeit verloren geht

 

IN BETWEEN SPACES ist eine Gemeinschaftsausstellung des wieArt Rhein-Neckar e. V., die 13 Künstlerinnen und Künstler vereint. Mit Skulptur, Malerei, Textilkunst,
Mosaik und Wandobjekten richtet sie den Blick auf das Dazwischen – auf jene Räume, in denen Wahrnehmung sich verändert und neue Perspektiven entstehen.

 

Barbara Imgrunds Roman „Der Wurm – Eine kleine Geschichte“ richtet den Blick auf einen anderen Zwischenraum: den schmalen Grat zwischen Erinnerung
und Vergessen, zwischen Mitmenschlichkeit und Ausgrenzung.

Im Mittelpunkt steht die stumme Martha, die als alte Frau auf den verlassenen Berghof ihrer Familie zurückkehrt. Es ist eine Flucht, denn der „Wurm“ ist zurück: der
Faschismus, der ihr Leben zerstört hat. Jetzt frisst er sich wieder in die Köpfe der Menschen und pflanzt ihnen Hass und Herrentum ein. Und Martha weiß, wie es weitergehen wird. Sie will es nur
nicht mehr erleben …

Im Anschluss laden wir zu einer moderierten Publikumsdiskussion ein. Gemeinsam möchten wir ins Gespräch darüber kommen, warum Erinnerungskultur heute wichtiger denn
je ist und wie wir uns unsere Menschlichkeit bewahren können, wenn Ausgrenzung und Entmenschlichung wieder Raum gewinnen.

 

Carmen Monika Schlund führt in das Thema ein und moderiert die Publikumsdiskussion.

 

Ein Abend, der Literatur zum Ausgangspunkt für Begegnung, Austausch und gemeinsames Nachdenken macht.

 

Eintritt frei, um Spenden wird gebeten.

 

📅 Freitag, 13. November 2026 19:30 Uhr

📍
S4.17 – Raum für Kunst

S4, 17–22 · Mannheim

 

Allgemeine Öffnungszeiten:

16.10. – 14.11.2026

Do. – Fr. 16 – 20 Uhr

Sa. 13 – 20 Uhr

 

IN BETWEEN SPACES

Wo Wahrnehmung neue Räume eröffnet.

Foto: Marcus Thomas

 

BARBARA IMGRUND ist in Niederbayern geboren und im Allgäu aufgewachsen; in München hat sie Germanistik, Mediävistik und Komparatistik studiert. Anschließend arbeitete sie als
Lektorin in verschiedenen renommierten Verlagen. Seit 1998 ist sie selbstständig tätig als Lektorin, Literaturübersetzerin und Schriftstellerin und lebt seit 2000 in Heidelberg. Inspiriert von
ihren ehrenamtlichen Einsätzen im Hospizdienst und im Tierschutz, beschäftigen sich ihre Texte immer wieder mit der Frage, wie wir in den Stürmen des Lebens bestehen und was uns am Ende des Tages
wirklich wichtig ist. Imgrund ist Mitglied der GEDOK Heidelberg und des Netzwerks Lyrik und diesjährige Preisträgerin des Alfred-Müller-Felsenburg-Preises für aufrechte Literatur.

Quelle

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