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So wird das Fahrrad frühlingsfit

/ via adfc rhein-neckar /

Der Fahrradfrühling startet – mehr Menschen fahren Rad! Jetzt heißt es: den Winterdreck vom Rahmen putzen, Schrauben nachziehen und die Kette ölen. Wer sein Fahrrad pflegt, fährt sicherer und spart Reparaturkosten. Pflege-Tipps vom ADFC.

Sonnenschein und Vogelzwitschern – die ersten Frühlingsboten sind eine gute Gelegenheit, den alten Dreck vom Fahrrad oder Pedelec zu waschen und vom Licht bis zur Klingel alles zu inspizieren und zu pflegen. René Filippek, ADFC-Technikexperte, sagt: „Gerade bei Verschleißteilen wie Kette oder Bremse lohnen sich regelmäßige Pflege und Inspektion.“ 

Das Fahrrad auf Hochglanz bringen

Eimer, warmes Wasser, ein weicher Lappen, Fahrradreiniger oder ein paar Tropfen Spülmittel – und schon kann die Reinigung starten. Wenn alles glänzt, können Rahmen, Gabel, Lenker und Sattel gründlich inspiziert werden. „Bei Rissen oder Verformungen sollte das Rad in die Werkstatt“, sagt René Filippek. 

Die Kette säubern und ölen

„Schmutz und alter Schmierstoff schädigen Kette, Kassette und Schaltwerk“, sagt René Filippek. Es lohnt sich also, alle paar hundert Kilometer zum Lappen zu greifen. Das Fahrrad auf den Kopf stellen, mit der einen Hand die Pedale drehen, mit der anderen Hand einen alten Lappen fest an die Kette halten. So werden altes Öl und Schmutz entfernt. Neues Kettenöl auf die Innenseite auftragen, mehrfach die Kurbel drehen und hinterher die Kette noch einmal abwischen, um überschüssiges Öl abzunehmen. 

Die Bremsen prüfen

Wenn die Bremsen nicht mehr greifen, sind wahrscheinlich die Bremsklötze verschlissen. Aber auch wenn die Bremsen gut funktionieren, sollte man prüfen, ob die Querrillen noch deutlich zu sehen sind oder sich Kanten eingebremst haben. Auch bei Bremsscheiben verschleißt der Belag mit der Zeit, was die Bremswirkung beeinträchtigt. „Abgenutzte Bremsklötze oder Scheibenbremsbeläge müssen ausgetauscht werden, das ist sicherheitsrelevant“, sagt René Filippek. 

Selber reparieren: ADFC-Selbsthilfewerkstätten 

Der ADFC bietet an verschiedenen Orten Selbsthilfewerkstätten und Reparaturkurse an. Hier können Radfahrende unter fachkundiger Aufsicht ihr Fahrrad reparieren oder lernen, die wichtigsten Wartungsarbeiten selber durchzuführen. ADFC-Selbsthilfewerkstätten gibt es zum Beispiel in Berlin, München, Stuttgart, Dortmund, Jena, Frankfurt, Regensburg, Hamburg, Köln und Bremen.

Über den ADFC

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit rund 240.000 Mitgliedern die größte Interessenvertretung für Radfahrende in Deutschland und weltweit. Zusammen mit seiner Jugendorganisation Junger ADFC setzt er sich für sichere, komfortable Radwege und fahrradfreundliche Rahmenbedingungen als Basis einer nachhaltigen und gesunden Mobilität ein. Der ADFC ist bekannt für Auszeichnungen wie „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber“ und Bett+Bike, zertifiziert touristische Qualitätsradrouten und stärkt mit Trainings und Aktionen – etwa zu sicheren Schulwegen – die Verkehrssicherheit von Menschen jeden Alters.

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