/ via dieheidelberger /
Die Bürgersprechstunde auf dem Emmertsgrund war gestern so gut besucht wie lange nicht mehr. Viele nutzten die Gelegenheit, um sich einzubringen und miteinander ins Gespräch zu kommen — ein starkes Zeichen für das Engagement im Stadtteil.
Besonders viel Energie lag im Austausch über den „Langen Manfred“, das markante Hochhaus im Stadtteil. Die Freude darüber, dass das Gebäude nun belebt wird, war groß. Geplant ist ein Life-Science-Quartier mit Wohnen, Gesundheitsangeboten, Start-up-Flächen, einem Reallabor für generationenübergreifendes Wohnen und einem Quartierscafé. Viele sehen darin einen wichtigen Impuls für das gesamte Berggebiet.
Ein zweites großes Thema war die Frage, wie die vielen kulturellen „Inseln“ auf dem Boxberg und im Emmertsgrund stärker miteinander vernetzt werden können. Die Teilnehmenden wünschen sich mehr Austausch, mehr Begegnung und mehr gemeinsames Tun. Genannt wurden z.B. ‑gemeinsame Formate über Vereins- und Einrichtungsgrenzen hinweg, gemeinsame Treffpunkte, bessere Sichtbarkeit der bestehenden Angebote.
Der Tenor war — Vielfalt gibt es genug — jetzt geht es darum, sie stärker zusammenzuführen.
Ein herzlicher Dank gilt dem Stadtteilverein, der die Bürgersprechstunde wie immer zuverlässig begleitet, Impulse setzt und mit seiner kontinuierlichen Arbeit dafür sorgt, dass der Boxberg ein lebendiger und zugewandter Stadtteil bleibt – und wird.
Der Beitrag Bürgersprechstunde auf dem Emmertsgrund erschien zuerst auf Die Heidelberger.
