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Von der Providenzkirche bis zum Uni-Platz 1
Dieter Berberich bietet die Fortsetzung seiner Führung durch die Hauptstraße an.
Wir starten an der Providenzkirche, wo sich südlich der Herrengartens und nördlich zum Neckar der Schönberger Hof erstreckte.
Aus Liebe ließ Kurfürst Ludwig 1661 die Providenzkirche erbauen. 1884 wurde die nach dem Tabakproduzenten benannte Landfriedstraße angelegt.
1750 erfolgte der Aufbau der Rigal’schen Seidenfabrik, mit Monopol der Seidenzucht, -verarbeitung. 1812 erwarb der Tabak-Produzent Jakob Landfried ein Teil der Liegenschaften, 1842 erweitert um eine Kolonialwarenhandlung und 1898 verlegt in eine neue Fabrikanlage nach Bergheim.
1832 gründete Konditormeister M.C. Krall in der Hauptstraße 94 die Konditorei Krall, seit 1933 „Theatercafé Schafheutle“ und 1956 mit Gartencafé.
1509 entstand auf dem heutigen Anwesen Hauptstraße 97das Heidelberger Armenspital.
1712 ließ Prof. Philipp Moraß das barocke Stadtpalais errichten bis es 1905 in städtischen Besitz überging.
Es nahm die von Graimberg zusammengetragenen „Alterthümer“ zur Geschichte der Kurpfalz auf. Das Kurpfälzische Museum gehört zu den großen Kultureinrichtungen der Stadt mit einzigartigen Beständen zur Historie der Kurpfalz. Im Sanierungsquartier II der Altstadt liegend, erfolgte 1982-84 eine Qurtiersanierung.
Bis zur heutigen Theaterstraße befand sich hier von 1629 bis 1805 das Kapuzinerkloster und am östlichen Eingang, vor dem abgerissenen Eckhaus Hauptstraße 108, dem Wormser Bischofshof, stand der „Brahms-Brunnen“. Im Gasthaus „Güldene Schaf“ empfing der Karikaturist Dr. Karl Kischka seine Gäste mit seiner Sammlung mittelalterlichen Musikinstrumenten und die „Kümmelspalterei“ verweist auf einen geizigen Bäcker. Nach einem Kilometer wird die Grabengasse und Marstallstraße erreicht.
Treffpunkt:
Dienstag, 28. April 2026 14:00 Uhr Bushaltestelle “Stadthalle/Montpellierplatz”
Leitung: Dieter Berberich
