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Praxisnahe Berufsorientierung direkt am Spielfeldrand

/ via anpfiff ins leben /

Auf den Sportgeländen der Anpfiff ins Leben-Partnervereine Ludwigshafener SC, SG Heidelberg-Kirchheim, FC Speyer 09 und FC-Astoria Walldorf wurde in den vergangenen Tagen eifrig gehämmert, gebohrt und gesägt: Die U15-Mannschaften setzten im Rahmen einer Berufsorientierungswerkstatt (BO-Werkstatt) handwerkliche Projekte um und errichteten in Ludwigshafen, Speyer und Walldorf neue Sitzelemente sowie eine neue Auswechselbank in Heidelberg. Fachlich begleitet wurden die Jungs von einem Team der WERKstattSCHULE Heidelberg. Unterstützt wurde die BO-Werkstatt in Ludwigshafen von Alpensped, in Speyer von Office Mix, in Walldorf von Bilfinger und in Heidelberg von der Sparkasse Heidelberg.

Ziel der BO-Werkstatt ist es, Jugendlichen frühzeitig praxisnahe Einblicke in verschiedene Berufsfelder zu ermöglichen. „Berufsorientierung ist für viele Jugendliche zunächst ein sehr abstraktes Thema. Deshalb ist es uns wichtig, konkrete Erfahrungen zu schaffen, bei denen sie sich ausprobieren und eigene Stärken entdecken können“, erklärt Corinna Glogger, Koordinatorin für Beruf bei Anpfiff ins Leben.

Über drei Tage hinweg arbeiteten die Nachwuchsspieler intensiv an ihren Projekten. Sie sägten, schliffen, meißelten und verarbeiteten Holz sowie Sandstein, bevor sie schließlich Beton anrührten. Schritt für Schritt entstanden so gemütliche Sitzlounges und eine funktionale Auswechselbank. Auch kreativ konnten sich die Jugendlichen einbringen: Mit bunten Motiven verewigten sie das 25-jährige Bestehen von Anpfiff ins Leben in den Bauprojekten.

Neben praktischen Fertigkeiten vermittelte das Projekt auch wichtige Grundlagen handwerklicher Berufe. Die betreuenden Fachkräfte zeigten nicht nur den sicheren Umgang mit Werkzeugen, sondern verdeutlichten auch, wie viel Planung und Konzeptionsarbeit hinter einem Bauvorhaben steckt.

Corinna Glogger, Koordinatorin Beruf und Organisation Berufsorientierung, und Philipp Schmidt, Koordinator Beruf und berufliches Netzwerk, zeigten sich beeindruckt von der Entwicklung der Teilnehmer: „Viele hatten zu Beginn noch nie mit Werkzeugen gearbeitet. Umso schöner ist es zu sehen, wie selbstverständlich sie diese inzwischen einsetzen und sich gegenseitig unterstützen.“

Die BO-Werkstatt bietet den Jugendlichen nicht nur eine willkommene Abwechslung zum Trainingsalltag, sondern auch wertvolle Impulse für ihre berufliche Zukunft. Einige Teilnehmer entdeckten dabei bereits ihr Interesse und Talent für handwerkliche Tätigkeiten – ein erster Schritt auf dem Weg in die Arbeitswelt.

Quelle

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