Wolfmother

/ via halle02 /

So. 02.08.26

Wolfmother

Zwischen Retro-Referenzen und gegenwärtiger Dringlichkeit: Rückkehr einer der prägendsten Rockbands der letzten Jahrzehnte.

Einlass: 19:00 Uhr

Beginn: 20:00 Uhr

Delta Konzerte präsentiert:

Wenn im August 2026 die Verstärker wieder auf Anschlag gedreht werden, stehen Wolfmother für sechs Shows in Deutschland auf der Bühne und bringen genau die rohe Wucht zurück, die man zuletzt viel zu lange vermisst hat. Die Termine markieren nicht nur die Rückkehr einer der prägendsten Rockbands der letzten Jahrzehnte, sondern auch ein Live-Erlebnis, das sich bewusst fern von Routine und Nostalgie bewegt.

Als 2020 die Welt plötzlich zum Stillstand kam und Live-Musik verstummte, verlagerte Andrew Stockdale den Fokus komplett in sein eigenes Zuhause. Dort entstand mit Rock Out ein Album, das weniger als klassisches Studio-Projekt, sondern vielmehr als unmittelbare Reaktion auf eine Ausnahmesituation verstanden werden kann. Stockdale übernahm nahezu alle Instrumente selbst und schuf eine Platte, die sich
zwischen Retro-Referenzen und gegenwärtiger Dringlichkeit bewegt. Besonders Feelin Love bringt diese Mischung auf den Punkt: ein Song, der vertraut wirkt, ohne sich auf reinen Rückblick zu verlassen und sich mit Leichtigkeit zu einem treibenden, riffgeladenen Highlight entwickelt. Mit Humble schlägt das Album dann deutlich rauere Töne an. Der Track ist geprägt von innerer Unruhe, Selbstreflexion und einer fast greifbaren Spannung, die sich musikalisch in schweren Riffs und kompromissloser Direktheit entlädt. Es geht um das Aushalten von Unsicherheit und darum, im eigenen Chaos einen klaren Moment zu finden – ein Thema, das sich auch live besonders intensiv entfaltet. Genau diese Balance aus klassischen Rock-Elementen und persönlicher Weiterentwicklung macht Wolfmother nach wie vor relevant.

Für die aktuelle Phase hat sich Stockdale bewusst gegen Hochglanzproduktionen entschieden und stattdessen auf einen unmittelbaren, fast rohen Ansatz gesetzt. Aufgenommen wurde größtenteils im eigenen Umfeld, unterstützt von langjährigen Wegbegleitenden und neuen Impulsen. Dieser reduzierte Zugang spiegelt sich auch auf der Bühne wider: weniger Inszenierung, mehr Fokus auf das, was zählt – Songs, Sound und Energie. Diese Entwicklung können Fans dann im August aus nächster Nähe erleben. Zwischen neuem Material und bekannten Tracks entsteht ein Set, das sich nicht auf Vergangenem ausruht, sondern konsequent nach vorne denkt. Wer Wolfmother schon einmal live gesehen hat, weiß, dass hier keine halben Sachen gemacht werden.

Quelle

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