StartOrganisationen WissenschaftMPI KernphysikUlrich-Bonse-Preis für Ana Sofía Morillo Candás

Ulrich-Bonse-Preis für Ana Sofía Morillo Candás

/ via Max-Planck-Institut für Kernphysik Heidelberg /

Ana Sofía Morillo Candás (MPIK) erhielt den Ulrich-Bonse-Preis 2026 für ihre bahnbrechende Arbeit auf dem Gebiet der nichtlinearen Röntgenspektroskopie.

Für ihre bahnbrechenden Arbeiten auf dem Gebiet der nichtlinearen Röntgenspektroskopie wurde Ana Sofia Morillo Candas vom Komitee für Forschung mit Synchrotronstrahlung (KFS) mit dem diesjährigen Ulrich-Bonse-Preis geehrt.

Am MPIK arbeitet sie in der Gruppe von Christian Ott (Abteilung Quantendynamik und -kontrolle von Thomas Pfeifer) mit dem Forschungsschwerpunkt der Anwendung und Weiterentwicklung von Attosekunden-Spektroskopie. 2019 promovierte sie an der École Polytechnique – Université Paris-Saclay in Frankreich mit einer Arbeit über grundlegende Mechanismen in CO₂-Plasmen. Von 2021 bis 2024 war sie am Paul Scherrer Institut (PSI) in der Schweiz auf dem Gebiet der nichtlinearen Röntgenspektroskopie, Röntgen-Vierwellenmischung sowie die Entwicklung von Instrumentierung und experimentellen Methoden für Freie-Elektronen-Laser tätig. Am MPIK weitete sie diese Konzepte auf molekulare Systeme und die Attosekunden-Spektroskopie aus. Über ihre wissenschaftlichen Leistungen hinaus hat Dr. Morillo Candas ein hohes Maß an wissenschaftlicher Eigenständigkeit und Führungskompetenz bewiesen.

Die Preisverleihung erfolgte am 10. September 2026 im Rahmen der „German Conference on Research with Synchrotron Radiation, Neutrons, Ions, and Accelerators at Large-Scale Facilities“ (SNIB2026) in Hamburg.

Der Ulrich-Bonse-Preis wird vom Komitee für Forschung mit Synchrotronstrahlung (KFS) gemeinsam mit dem Verein zur Förderung der Forschung mit Synchrotronstrahlung e.V. (ARS) ausgelobt. Die Auszeichnung würdigt herausragende Beiträge von Nachwuchswissenschaftlerinnen und – wissenschaftlern zur Methodenentwicklung und zur wissenschaftlichen Qualität in der Photonenforschung. Dazu gehören beispielsweise Innovationen bei der Instrumentierung und der experimentellen Methodik, neuartige Anwendungen sowie Fortschritte im theoretischen Verständnis und in der Datenanalyse bei der Forschung mit Synchrotronstrahlung und Freie-Elektronen-Lasern. Der Preis richtet sich insbesondere an Forschende, deren Promotion etwa drei bis sieben Jahre zurückliegt und die noch keine unbefristete Stelle innehaben.

Gruppe „Angeregte Atome und Moleküle in starken Feldern“ (Christian Ott) am MPIK 

Ulrich-Bonse-Preis des KFS

 

Quelle

Immer Informiert! Infomail abonnieren!

Kanal auswählen:

Der Kanal "Komplett" enthält alle Informationen inklusive die der anderen Kanäle.

Jede Liste wird als separate Infomail versendet.

Wir senden keinen Spam und keine Werbung! Erfahre mehr in unserer Datenschutzerklärung.

Ähnliche Informationen

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Meistgelesen

Neueste Kommentare