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Am vergangenen Mittwoch feierte das Internationale Frauenzentrum (IFZ) Heidelberg in den Räumen des Interkulturellen Zentrums sein 35-jähriges Bestehen.
Die Vorsitzende Rosi Lauer blickte auf die lange Geschichte des Zentrums zurück. Die BM Stefanie Jansen gratulierte herzlich und bestärkte den Frauenverein. Mit bewegenden Eindrücken ergänzte Gülten Öz, eine der drei Gründerinnen, den Rückblick auf die Arbeit mit migrieren und geflüchteten Frauen in Not und ihren Familien.
Das IFZ baut Brücken zwischen Kulturen, schafft Raum für Tradition und Neues und schenkt den Frauen (und deren Familien) vor allem ein räumliches Zuhause, Beratung, Zukunftsperspektiven, Sicherheit und Mut. Doch die aktuellen Kürzungen der Stadtverwaltung setzen die wichtige Arbeit des Zentrums unter Druck.
Damit eingewanderte, geflüchteten Frauen auch künftig gestärkt, beraten und in Heidelberg vernetzt werden können, braucht das IFZ verlässliche Finanzierung und Planungssicherheit.
Denn Integration ist nicht allein Aufgabe des Frauenzentrums, sondern eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung!
Auf der Bühne folgte eine Kunstperformance, bei der eine Künstlerin live zu Pianomusik farbenfrohe Bilder entstehen ließ – ein entspannender Genuss für die Gäste. Die drei großformatigen Werke wurden anschließend versteigert; der Erlös kam dem IFZ zugute. Ein rundum gelungener Abschluss der Jubiläumsfeier bei der noch viel genetztwerkt wurde!
Der Beitrag 35 Jahre Internationales Frauenzentrum erschien zuerst auf Die Heidelberger.

