/ via akademie für ältere /
Wanderungen auf dem Odenwald-Limes – Wanderweg Odenwald-Limes in 8 Etappen
Vorläufer des obergemanischen Limes war der Neckar-Odenwald-Limes, eine Befestigung zwischen dem Main bei Obernburg und der Mündung des Kocher in den Neckar bei Bad Wimpfen. Er bildete ab der Zeit des Kaisers Trajan (ca 98 n. Chr.) die Verbindung zwischen der Befestigung am Neckar und den Lagern am Main und war zunächst eine Postenkette aus Holz-, später Steinwachtürmen, und Kleinkastellen, die untereinander durch einen Postenweg verbunden war. Erst unter Kaiser Hadrian wurden Palisadenzäune errichtet.
Der Odenwald-Limes wurde aufgegeben, als um 159 n. Chr. die Grenze weiter vorgeschoben und durch den obergemanischen Limes befestigt wurde.
Wir wollen den Wanderweg Odenwald Limes in 8 Etappen von 9 bis 14 km gehen. Er wird als schwierig eingestuft. Es sind 86 km, 1277 m bergauf, 1246 m bergab
Der Limeswanderweg folgt dem Verlauf der ehemaligen Grenzlinie und geleitet uns vom sonnigen Main, durch den waldreichen Odenwald, bis ins romantische Neckartal.
Bei dieser landschaftlich schönen und kulturell interessanten Wanderung im östlichen Odenwald passieren wir die Überreste römischer Wachtürme, Kastelle, Badeanlagen und Grenzbefestigungen. Die Wege sind gut markiert, interessante Infotafeln machen uns auf Sehenswertes aufmerksam und berichten vom Leben in der damaligen Grenzregion.
- Etappe: Freitag, 13.11. Lützel-Wiebelsbach – Obernburg
Steckenlänge: 9 km, 221 m Bergab, 14 m Bergauf, Gehzeit 2,5 Std, Stufe 1-2
Kastell „ Hainhaus“ Es ist 72x79m groß und beherbergte in der Zeit von 100 – 155 ca. 150 Mann. Wall und Graben sind noch gut zu erkennen. Die Fürsten von Löwenstein – Wertheim – Rosenberg bauten im 18. Jh. ein Jagdschloss in den Innenbereich. Die sechs Steinsessel auf dem Wall am Osttor stammen aus dem 18. Jh
Obernburg am Main : liegt an der Kreuzung alter Handelsstraßen zwischen Odenwald und Spessart. Das Kastell um 82/85 n. Chr. erbaut liegt unter der Altstadt und ist völlig überbaut. Das Römermuseum befindet seit 1996 in der Unteren Wallstraße und zeigt anschaulich Funde aus dem Kohortenkastell
Wir besuchen das Museum nach der Mittagspause
Treffpunkt HD Hbf 9.40 Uhr
9.49 Uhr (4) nach Eberbach
10.14 Uhr in Eberbach
10.38 Uhr (5) RB 82 nach Frankfurt
11.26 Uhr Höchst (1)
11.33 Uhr Bus 22 nach Seckmauern Bussteig B
12.04 Uhr Kirche Lützelbach
Rückfahrt
17.17 Uhr Obernburg Elsenfeld (3)
17.35 Uhr Aschaffenburg (4)
17.47 Uhr Aschaffenburg (5) RB 75 nach Wiesbaden
18.27 Uhr Darmstadt (9)
18.34 Uhr Darmstadt (11) nach Wiesloch-Walldorf
-
- Uhr Heidelberg
- Etappe Sa. 21.11. Lützel-Wiebelsbach – Vielbrunn
Streckenlänge: 9,5 km 176 m Bergauf, 70 m Bergab, 3 Std, Stufe 2-3
Treff: Heidelberg Hbf 9.40 Uhr
9.49 Uhr (4) nach Eberbach
10.14 Uhr in Eberbach
10.38 Uhr (5) RB 82 nach Frankfurt
11.33 Bus 22, Bussteig B
11.48 Scharfes Eck, Lützelbach
Auf dieser Etappe passieren wir einen rekonstruierten Wachturm der Römer, der nur Sa und So geöffnet ist
Rückfahrt
Ab Vielbrunn Römerstraße: Bus 37 16.11 Uhr an HD 18.09 oder 16.49 Uhr an 19.02
- Etappe Do. 26.11. Vielbrunn – Würzberg,
Streckenlänge:10 km, 166 m Bergauf, 65 m bergab, 3 Std, Stufe 2-3
Ab 8.49 Heidelberg (4)
9.14 Uhr Eberbach
9.35 Uhr Eberbach Bus 50 nach Michelstadt
10.23 Uhr Gymnasium Michelstadt, wir machen einen Abstecher in die sehenswerte Innenstadt
11.10 Gymnasium Michelstadt Bus 49 nach Vielbrunn an 11.26 Uhr Römerstr.
Vielbrunn . Liegt 450m hoch auf dem letzten Höhenzug des Odenwaldes in Richtung Maintal. Erstmals wird es im 11.Jh. urkundlich unter dem Namen „Villebrunnen“ erwähnt. Sehenswert ist die ev. Kirche aus dem Jahr 1495 mit einer barocken Turmhaube von 1730. Der Wanderweg führt wieder an einigen Wachposten vorbei bis zum Eulbacher Park : Graf Franz zu Erbach – Erbach baute 1771 auf der Eulbacher Höhe ein Jagdhaus, das im auslaufenden 18. Jh. zur ständigen Residenz ausgebaut wurde. Anfang des 19. Jh. wurde nach den Plänen des Hofgartenbaudirektors Friedrich Ludwig von Skell ein Park mit künstlichen Ruinen im Stil des englischen Gartens angelegt. Aus den Ausgrabungsresten am Limes wurden ein Obelisk und die Tore des Kastells Würzberg und Eulbach nachgebaut. Im Park sind verschiedene Wildgehege mit Rotwild, Damwild, Wildschweinen und Wisenten angelegt
Rückfahrt
Ab 16.32 Uhr Würzberg Römerburg, Bus 40
16.43 Uhr Hallenbad Michelstadt
16.46 Uhr Bus 50 nach Eberbach,
17.34 Uhr Eberbach
-
- Uhr (gl.2 ) ab Eberbach, 18.04 Uhr in Heidelberg
- Etappe Do. 3.12. Schöllenbach – Würzberg
Streckenlänge:13,5 km , 48 m Bergauf, 116 m Bergab,3,5 Std, Stufe 3-4
9.49 Uhr Heidelberg (4)
10.14 Uhr Eberbach
10.38 Uhr Eberbach (5) 10.52 Uhr Schöllenbach
Der Wanderweg führt wieder an einigen Wachposten vorbei nach Hesselbach , Ortsteil der Gemeinde Hesseneck. Im Mittelalter war Hesselbach eine berühmte Wallfahrtsstätte. In den Wiesen vor dem jetzigen Pfarrhaus stand die, der heiligen Odilia geweihte, Wallfahrtskirche mit der als heilkräftig geltenden Odilienquelle.
Das Numeruskastell Hesselbach ist das am besten erforschte Kastell am Odenwaldlimes. Die Ausdehnung ist als Erdwall noch erkennbar. Wir wandern weiter. Das Numeruskastell Würzberg ist gut sichtbar. Auf dem Wall lässt sich das Gelände erkunden. Das 0,6 ha große Kastell hat in unmittelbarer Nähe ein sehr gut restauriertes Kastellbad. Es ist eines der kleinsten Kastellbäder am Limes.
Rückfahrt
Ab 16.32 Uhr Würzberg Römerburg siehe oben, 18.04 Uhr in Heidelberg
- Etappe Do.17.12. Schöllenbach – Scheidental-Ort,
Streckenlänge:14 km, 418 m Bergauf, 207 m Bergab, 4 Std, Stufe 4
9.49 Uhr Heidelberg über Eberbach nach Schöllenbach siehe oben
Wieder vorbei an verschiedenen Wachposten führt der Wanderweg nach Schloßau mit dem 0,6 ha großen Kastell. Am Ortsausgang von Oberscheidental in Richtung Unterscheidental liegen am Friedhof die Ruinen des Kohortenkastells Oberscheidental. Das Kastell ist deutlich größer als zurückliegende Kastelle im Odenwald. Es beherbergte etwa bis 159 die berittene Kohorte. Reste des gut erhaltenen Südportals sind freigelegt.
Rückfahrt
15.39 Uhr Scheidental- Ort, Bus 821 Steg Eberbach
16.12 Uhr Eberbach
16.29 Uhr Eberbach (2) , 17.02 Uhr in Heidelberg
Weitere 3 Etappen in 2027 > Kurs-Nummer 271-1491 !
Leitung: Josefine Mömken
Leistungsstufe: 2 – 4 von 4, je nach Etappe
Bei dieser landschaftlich schönen und kulturell interessanten Wanderung im östlichen Odenwald passieren wir die Überreste römischer Wachtürme, Kastelle, Badeanlagen und Grenzbefestigungen. Die Wege sind gut markiert, interessante Infotafeln machen uns auf Sehenswertes aufmerksam und berichten vom Leben in der damaligen Grenzregion.

