/ via zoo heidelberg /
Die rund neun Wochen alten Goldkatzenkater Samin und Mirza wurden vergangene Woche gründlich untersucht. Die beiden sind kerngesund und erkunden immer häufiger ihr Außengehege im Zoo Heidelberg. Für den Artenschutz sind die seltenen Jungtiere besonders wertvoll.
Abhören, abtasten, wiegen, ein prüfender Blick ins Maul – dann ein kurzer Pieks für die Impfung. Danach wird ein kleiner Mikrochip unter die Haut gesetzt, damit die wertvollen Jungtiere ein Leben lang genau identifiziert werden können. Bei der Erstuntersuchung von Samin und Mirza wird klar, dass sich die beiden rund zwei Monate alten Kater hervorragend entwickelt haben. Mit einem Gewicht von 1470 Gramm bei Samin und 1380 Gramm bei Mirza liegen sie im optimalen Bereich. Während Mirza anfangs deutlich kleiner war als sein Bruder, hat er inzwischen gut aufgeholt. „Die Untersuchung hat gezeigt, dass beide kerngesund sind“, berichtet Revierleiterin Bianca Weißbarth. „Sie sind sehr selbstständig, brauchen keine Milch mehr und entwickeln sich genau so, wie wir es uns wünschen.“ Das Milchzahngebiss der beiden ist vollständig ausgebildet, auf dem Speiseplan steht mittlerweile ausschließlich feste Nahrung: mundgerecht vorbereitete Küken, Mäuse und etwa 400 Gramm Fleisch täglich. Die beiden Jungtiere sind aktiv und verspielt, raufen miteinander, üben das Klettern und erkunden ihre Umgebung mit wachsender Sicherheit.

