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„Heidelberg – The Sandbox City“: Wie werden Städte zu Lernräumen für Innovationen?
„Test in Heidelberg“ in Hamburg vorgestellt
Im Rahmen des German Creative Economy Summit 2026 haben Katharina Pelka aus der Kultur‑ und Kreativwirtschaft und Benjamin Zierock vom Team Innovation & Wissenschaftskooperation der Stadt Heidelberg den Ansatz „Heidelberg – The Sandbox City“ vorgestellt. Gemeinsam sprachen sie am Dienstag, 28. April 2026, in Hamburg im Panel „Städte als Sandboxes der Zukunft: Lernen aus ‚Test in Heidelberg‘“ darüber, wie Städte zu realen Experimentier‑ und Lernräumen für Innovation werden können.
Viele Innovationsvorhaben scheitern nicht an der Idee, sondern an der Realität: Annahmen passen nicht, regulatorische oder organisatorische Hürden werden erst spät sichtbar. Am Beispiel „Test in Heidelberg“ zeigten Pelka und Zierock, wie urbane Testfelder eine praxisnahe Erprobung unter realen Bedingungen für Start‑ups und Unternehmen ermöglichen – inspiriert vom Programm „Test in Tallinn“ und eingebettet in das Leitnarrativ der „Sandbox City Heidelberg“.
Ein konkretes Beispiel ist die Entwicklung eines Prototyps für einen 24/7‑Startup‑Service: Statt eines klassischen Konzeptpapiers wurde im Rahmen von Test in Heidelberg gemeinsam mit verschiedenen Stakeholdern eine digitale Anwendung iterativ entwickelt und getestet. Ziel war es, gründungsrelevante Verwaltungsprozesse zielgruppenspezifisch zu beschleunigen und früh zu prüfen, was organisatorisch und regulatorisch tatsächlich funktioniert. Der Test lieferte eine funktionsfähige Lösung sowie belastbare Erkenntnisse für eine mögliche Weiterentwicklung oder Skalierung.
Den Auftritt beim Creative Summit nutzen die beiden zugleich, um das Papier zu „The Sandbox City – Heidelberg“ vorzustellen und gezielt auf „Test in Heidelberg 2026“ hinzuweisen.

