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Der Patient im Mittelpunkt – auch bei Prüfungen
Als Dekan der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg führte Hans-Günther Sonntag 2001 das Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) ein, welches die medizinische Ausbildung in Heidelberg grundlegend modernisierte und bis heute prägt. „Weit über Heidelberg hinaus hat Professor Hans-Günther Sonntag die Ausbildung von Medizinstudierenden nachhaltig gefördert und dabei auch kompetenz- und patientenorientierte Prüfungen im deutschsprachigen Raum ermöglicht und etabliert”, sagt Prof. Dr. Michael Boutros. „Professor Sonntag begleitete den Start und Aufbau des überregionalen UCAN-Prüfungsverbunds mit der Idee einer kooperativen, akademischen Vernetzung zwischen Prüfungsverantwortlichen von Anfang an und setzte sich noch in seiner Amtszeit als Ehrendekan für dessen Weiterentwicklung ein. Ich freue mich sehr, dass so viele renommierte Förderer der klinischen Lehre anlässlich der Jubiläumstagung nach Heidelberg gekommen sind und wir gemeinsam erstmalig den Hans-Günther-Sonntag-Preis vergeben können.“
„Die beiden ausgezeichneten Projekte zeigen in besonderer Weise, wie innovative, qualitätsgesicherte und patientenorientierte Prüfungen im Gesundheitswesen gestaltet werden können. Sie verbinden wissenschaftliche Evidenz mit hoher Praxisnähe und leisten damit einen wichtigen Beitrag zu einer Ausbildung, in der fundiertes Wissen mit verantwortungsvollem Handeln, professioneller Haltung und patientenzentrierter Kommunikation im Mittelpunkt steht“, sagt Professorin Dr. Jana Jünger.
