Start.VeranstaltungKultur5.Mai 2026, 19:00Uhr, FREIRAUM-CC-Showing im Choreographischen Centrum Heidelberg

5.Mai 2026, 19:00Uhr, FREIRAUM-CC-Showing im Choreographischen Centrum Heidelberg

/ via unterwegstheater /

Das Choreographische Centrum Heidelberg ist ein Projekt der TANZAllianz, der seit 2013 bestehenden, bundesweit einmaligen und viel beachteten Kooperation zwischen dem UnterwegsTheater Heidelberg und dem Theater und Orcchester Heidelberg.

FREIRAUM von und mit Ensemblemitgliedern des Dance Theatre Heidelberg.
Im Rahmen der Tanzallianz, der bundesweit einmaligen, langfristigen Koope- ration zwischen UnterwegsTheater und Theater und Orchester Heidelberg, öffnet das Choreographische Centrum die Türen für TänzerInnen des DTH und ermöglicht die Entwicklung von choreographischen Werken für die Abschiedsproduktion dieser Spielzeit, Freiraum 2026. Bereits vor der Premiere geben sie im Rahmen eines Showings am 5. Mai um 19 Uhr exklusive Einblicke in ihre Recherche- und Probenprozesse mit anschließendem Künstler*innengespräch. Der Eintritt zu allen CC-Showings ist frei!

Die spanische Tänzerin Lucía Nieto Vera geht in ihrem Stück Confessions from you der Frage nach, wie kleine Bekenntnisse zu automatischen, heuchlerischen und widersprüchlichen Verhaltensweisen führen. Dabei entfaltet sie allmählich eine Landschaft, in der sich Komplizenschaft und Ohnmacht überlagern, Realität und Fiktion verweben, Überstimulation und ständige Information zur Norm werden und Aufgeben und Feiern verschmelzen.

Adrien Ursulet, seit 2023 Mitglied des DTH, nimmt in seiner Choreographie A King Without Distraction Bezug auf Blaises Pascals Zitat „Ein König ohne Zerstreuung ist ein Mensch voller Elend.“ Der Philosoph betont die Notwendigkeit von Ablenkung, um der existenziellen Verzweiflung zu entkommen. Doch reicht Zerstreuung aus? Und selbst wenn Sinnsuche unmöglich erscheint – sollten wir sie aufgeben? In Anlehnung an die Reflexion des gleichnamigen Romans von Jean Giono ist dieses Stück eine Auseinandersetzung mit Langeweile, Gewalt und dem menschlichen Bedürfnis nach Reiz und Anregung.

Die aus Taiwan stammenmde Tänzerin Yi-Wei Lo geht in No no no no, really thank you der Frage nach, wie unsere Selbstwahrnehmung von unsichtbaren sozialen Dynamiken gepräget wird. Im Wunsch, gesehen und gemocht zu werden, streben wir nach Anerkennung – und diese wird eng mit Macht, Erfolg und Selbstbewusstsein verknüpft. Soziale Medien verstärken diese Dynamik und führen zu ständiger Anpassung und Inszenierung.Welcher Teil von uns ist wirklich wahr und welcher Inszenierung?

Der Spanier Joan Ferré Gómez war bereits 2020 mit seinem Duo Go Ask the River Residenzkünstler im CC Heidelberg. Nun erforscht er in An open gesture das Verlangen nach absoluter Offenheit: Wie weit kann sich ein Körper öffnen, ohne aufzuhören, ein Körper zu sein? Dabei untersucht er Verschmelzung und Auflösung als Ergebnis des Sich-Hingebens, ein unendliches Sich-Entfalten und das Auflösen unserer Grenzen mit dem Ziel der Verschmelzung.

CC-Showing
FREIRAUM

von und mit Ensemblemitgliedern des
Dance Theatre Heidelberg/Theater und Orchester Heidelberg

Dienstag, 5. Mai 2026, 19 Uhr, Choreographisches Centrum Heidelberg. Der Eintritt ist frei!
Mit Ausschnitten aus dem aktuellen Probenprozess von

Confessions from you

Konzept: Lucía Nieto Vera // Choreographie: Lucía Nieto Vera in Zusammenarbeit mit den Tänzer*innen // Mit: Polina Kliuchnikova, Kuan-Ying Su, Rose Brouwer, (Marc Galvez)

A King Without Distraction

Konzept: Adrien Ursulet // Choreographie: Adrien Ursulet in Zusammenarbeit mit den Tänzer*innen // Choreografische Assistenz: Ana Torre // Komposition: Jordan Beal // Mit: Ana Torre, Jochem Eerdekens, Joan Ferré Gómez, Aleksandra Vucheva, Jorge Soler Bastida

No no no no, really thank you

Konzept: Yi-Wei Lo // Choreographie: Yi-Wei Lo in Zusammenarbeit mit den Tänzer*innen // Komposition: Hsiang-Chun Tsai (44-22) // Mit: Lucía Nieto Vera, Kuan-Ying Su, Polina Kliuchnikova

An open gesture

Konzept: Joan Ferré Gómez // Choreographie: Joan Ferré Gómez in Zusammenarbeit mit den Tänzer*innen // Komposition: Aleksandr Kuzin // Mit: Yi-Wei Lo, Adrien Ursulet, Jochem Eerdekens

freiraum26

Quelle

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