/ via dieheidelberger /
Von Freitagabend bis vergangenen Montag hat das Fischerfest den Marktplatz und die umliegenden Gassen gefüllt. Der Einstieg am Freitag war ein kleines, lockeres „Warmwerden“, dass die ersten Gäste zusammenbrachte und den Start ins Festwochenende setzte.
Das Fest war sehr gut besucht. Die Musik auf der Bühne hat viele zum Tanzen und Mitsingen animiert. Eine ausgelassene Stimmung, die bis weit in die Abendstunden anhielt.
Um und auf dem Marktplatz waren verschiedene Sportvereine und Gruppen mit Bars und Angeboten vertreten. Kulinarisch war für jeden etwas dabei, von einfachen Klassikern bis zu kleinen süßen Snacks für zwischendurch.
Auch an die Kleinsten hat man gedacht. Ein bezauberndes Kinderkarussell sorgte immer wieder für staunende Gesichter.
Am Samstag und Sonntag war der Flohmarkt die Hauptattraktion. Viele Gäste kamen gezielt deswegen, stöberten durch die Stände, führten typische Flohmarktgespräche und gingen mit ihren Fundstücken nach Hause.
Auch wir „die Heidelberger“, hatten einen Stand. Die Stimmung dort war genauso ausgelassen wie bei den Gästen.Arbeitsintensiv, aber es hat richtig Spaß gemacht.
Und wie immer gilt: Dieses Fest wäre ohne die vielen ehrenamtlichen Organisatorinnen und Helfer nicht möglich. Ein großer Dank an alle, die das Fischerfest getragen haben.
Ein kleiner Wermutstropfen bleibt dennoch. Nach dem Fest lagen auffallend viele pfandpflichtige Gläser und Flaschen herum. Einfach stehen gelassen, statt zurückgegeben. Drei Euro Pfand pro Glas sind kein kleiner Betrag. Gerade in Zeiten, in denen viele über steigende Kosten klagen, wirkt es befremdlich, dass diese Gläser nicht zurückgebracht werden. Schade, denn Pfand ist nicht nur Geld, sondern auch Wertschätzung gegenüber denen, die am Ende alles einsammeln müssen.
Fotos Sabine Arndt

