/ via der paritätische /
Mit der vom Bundesverband der Elternkreise e. V. (BVEK) entwickelten App soll der Zugang zu Informationen, Selbsthilfe und Unterstützung für betroffene Eltern und Angehörige einfacher und niedrigschwelliger gestaltet werden.
Die App bietet unter anderem erste Informationen in den FAQs rund um Suchterkrankungen, Hilfesysteme und den Umgang mit unterschiedlichen Situationen im Familienalltag.
Darüber hinaus können Eltern und Angehörige nach Elternkreisen und weiteren Selbsthilfeangeboten in ihrer Nähe oder auch Onlineangebote suchen. Auch Informationen zu den Seminaren und News des BVEK werden über die App zugänglich gemacht.
Ein weiterer wichtiger Bereich richtet sich an Geschwister und Großeltern. Auch sie sind von einer Suchterkrankung in der Familie betroffen und benötigen Informationen und Unterstützung. Entsprechende Inhalte findet man ebenso in den FAQs und werden Schritt für Schritt erweitert.
Für Elternkreise und Landesverbände bietet die App zudem die Möglichkeit, ihre Angebote sichtbarer zu machen und so leichter von betroffenen Familien gefunden zu werden. Auch gibt es die Möglichkeit über das „Schwarze Brett“ eigene Angebote, Seminare oder auch Hilfe-Gesuche selbst zu veröffentlichen.
Ziel ist es, mit der App langfristig eine Plattform zu schaffen, auf der möglichst viele Selbsthilfe- und Unterstützungsangebote für Angehörige bundesweit sichtbar werden.
Die App ist kostenfrei nutzbar und soll kein Ersatz für persönliche Beratung oder Selbsthilfe sein. Vielmehr soll eine zusätzliche Brücke geschaffen werden: von der ersten Information hin zu konkreten Hilfs- und Unterstützungsangeboten und letztlich auch zum persönlichen Austausch mit anderen Betroffenen.
Hier geht es direkt zur App:
https://qrcode.appack.de/bvek-ev
In den vergangenen Wochen wurde die App intensiv getestet und weiterentwickelt. Nun beginnt der schrittweise Rollout. Rückmeldungen und Anregungen sind willkommen, denn auch hier gilt: Eine solche Plattform kann nur dann wirklich gut werden, wenn sie sich an den Bedürfnissen der Menschen orientiert, für die sie gedacht ist.
Für: Suchtberatungsstellen, Kliniken, Fachstellen und weitere Menschen, die mit betroffenen Familien arbeiten oder mit ihnen in Kontakt kommen.
Je mehr Menschen von der App und den darin gebündelten Angeboten erfahren, desto größer wird die Chance, dass Eltern und Angehörige genau dann Unterstützung finden, wenn sie sie benötigen.
Kontakt: Mandy Rohde-Schmid, BUNDESVERBAND DER ELTERNKREISE E.V., Email: mandy.rohde-schmid(at)bvek.org
Bild von Gerd Altmann auf Pixabay.

