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Durch die Burggemeinde zum Stückgarten
Herr Dieter Berberich bietet die Fortsetzung seiner beliebten Führungen an:
“Diesmal starten wir an der RNV-Bushaltestelle „Peterskirche“ mit Informationen zur Heidelberger Siedlungsentwicklung und der Historie zur Burggemeinde. Beim Aufstieg über den „Schloßberg“ wird auf das Klingen- und Keltertor, das Breitwiesersche Haus sowie die „Unterburg“, ein Adelshof derer „von Affenstein“ verwiesen. Vorbei geht es an ehemaligen Gasthäuser, dem Corpushaus der Zaringia, Villen zur Einmündung „Neue Schlossstraße“, gestiftet vom Ehrenbürger Prof. Kleinschmidt.
Das baufällige Rathaus der Burgstadt wurde für den Bau der Bergbahn 1880 abgebrochen. 1743 löste Kurfürst Carl Theodor das Burggericht samt Privilegien auf. Die dort wohnenden Hofbediensteten siedelten nach Mannheim um, die verbliebenen Bewohner verarmten.
Zum Abschluss wird der 1528 erbaute Stückgarten (Stücke = Geschütze) mit seinem Großen Westwall als Verteidigungsanlage des Schlosses und dem Dicken Turm besichtigt. Kurfürst. Friedrich V. gab Anfang des 17. Jhd. die Verteidigungsfähigkeit durch die Umgestaltung als „privates Refugium“ des Fürstenpaares zum Lusthain/-garten auf. Dies beförderte im 30-jährigen Krieg die entscheidende Schwächung und spätere Einnahme des Schlosses durch Tilly.”
Treffpunkt: Dienstag, 16.06.2026 14:00 Uhr Bushaltestelle Peterskirche
Leitung: Dieter Berberich

