/ via der paritätische /
Hasskommentare unter einem Beitrag, Drohnachrichten im Postfach, ein diffamierender Artikel mit Namen und Foto in einem extrem rechten Medienportal – Fachkräfte und Organisationen der Sozialen Arbeit sind zunehmend Anfeindungen und Übergriffen im Netz ausgesetzt. Diese Vorfälle können erhebliche Auswirkungen auf Betroffene und Organisationen haben. Gerade Fachkräfte und Engagierte, die in politisch konfliktbehafteten Bereichen arbeiten, geraten verstärkt ins Visier. Doch oft herrscht Unsicherheit im Umgang: Wie schütze ich mich und meine Organisation? Was tue ich, wenn ich digitale Gewalt erlebe? Und wer unterstützt mich dabei?
Die Veranstaltung gibt eine praxisnahe Einführung in das Thema digitale Gewalt und beleuchtet typische Formen sowie deren Auswirkungen auf Mitarbeitende und Organisationen der Sozialen Arbeit. Im Mittelpunkt stehen konkrete Präventiv- und Schutzmaßnahmen sowie Handlungswege inklusive rechtlicher Möglichkeiten bei Vorfällen.
Anhand von Fallbeispielen aus der Praxis wird Orientierung für den eigenen Arbeitsalltag gegeben. Im Anschluss gibt es Raum für Fragen und Diskussion.
Ziel ist es, die Handlungssicherheit von Fachkräften und Trägern im Umgang mit digitalen Anfeindungen zu stärken sowie Schutzmöglichkeiten aufzuzeigen.
Datum und Uhrzeit: 18. Juni, 11:00-12:30 Uhr
Zielgruppe: alle Mitarbeitenden Paritätischer Mitgliedsorganisationen
Referentin: Franziska Benning, HateAid
HateAid ist eine gemeinnützige Organisation, die sich für Menschenrechte im digitalen Raum einsetzt und sich auf gesellschaftlicher wie politischer Ebene gegen digitale Gewalt und ihre Folgen engagiert. Sie bietet unter anderem Betroffenen digitaler Gewalt Beratung und rechtliche Unterstützung an.
Moderation: Lotta Badenheuer, Referentin für das Projekt “Bildung für Demokratie und Vielfalt”, Der Paritätische Gesamtverband
Die Veranstaltung wird durch die Glücksspirale gefördert.

