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Jurij Andruchowytsch

/ via halle02 /

So. 05.07.26

Jurij Andruchowytsch

feeLit 2026 – Internationales Literaturfestival Heidelberg gastiert zum zweiten Mal in der halle02.

Beginn: 18:30 Uhr

Die feeLit – Internationales Literaturfestival Heidelberg gastiert vom 2. bis 5. Juli mit ihren Autor:innen nun schon zum zweiten Mal in der halle02. An unserem Festivalort soll es um Bücher und das Schreiben gehen. In diesem Jahr präsentiert die feeLit nationale und internationale Literaturstars und bringt Autor:innen mit ihrem Publikum zusammen. 

 

Jurij Andruchowytsch – Briefe in die Ukraine

Sprache: Deutsch

 

Jurij Andruchowytsch zählt weltweit zu den wichtigsten Stimmen der Ukraine. Dass seine literarische Karriere als junger Dichter begann, ist hier weniger bekannt. Der von ihm und dem amerikanischen Slawisten Adrian Wanner zusammengestellte Band enthält eine Auswahl seiner Gedichte aus allen Zyklen, die er noch während der Sowjetzeit, in seinen Studienjahren in Lemberg und Moskau und nach Gründung der legendären literarischen Perfomance-Gruppe Bu-Ba-Bu zwischen 1980 und 1990 geschrieben hat. Sie zeugen von einer beeindruckenden stilistischen Vielfalt im Lyrischen, wobei Autor und Übersetzer sich auf ein formales Kriterium geeinigt hatten: Es wurden nur Gedichte mit Reimen und regelmäßigem Versmaß ausgewählt.

Jurij Andruchowytsch, geboren 1960 in Iwano-Frankiwsk in der Westukraine, studierte Journalistik und begann seine literarische Laufbahn als Lyriker. Heute zählt er zu den bekanntesten europäischen Autoren der Gegenwart. Sein Werk umfasst Lyrik, Essays und Romane und wurde in 20 Sprachen übersetzt. 1985 war Andruchowytsch Mitbegründer der legendären literarischen Performance-Gruppe Bu-Ba-Bu – kurz für Burlesk, Balagan, Buffonada –, die die ukrainische Literaturszene nachhaltig prägte. Andruchowytsch lebt in Iwano-Frankiwsk.

»Wenn Jurij Andruchowytsch seine hochtourige Erzählmaschine anwirft, herrscht unverzüglich Ausnahmezustand. In poetischer und in politischer Hinsicht.« Werner Krause, Kleine Zeitung, Graz

»Andruchowytschs Literatur ist ein … Schmelztiegel: Wie Schichten liegen Querverweise und Anspielungen übereinander, lassen manches mal mehr mal weniger eindeutig durchblitzen.« Kristine Harthauer, SWR2

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Wunderhorn Verlag.

Quelle

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