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D-Dance # 3: Choreographien aus der Metropolregion in der HebelHalle – Am 28. Juni 2026, 20:00, mit Joan Ferré Gómez und Adrien Ursulet

/ via unterwegstheater /

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Photo: Susanne Reichardt

Mit There is something about the river (deutsch etwa: „Es gibt etwas am Fluss“) feiert Joan Ferré Gómez das Wasser, ein Element, das viele Jahre lang seine Quelle für Ruhe und Reflexion war und ihn durch Zeiten des Zweifelns und Suchens begleitete. Heute, mit einer Fülle von Erfahrungen, stellt sich für den Choreographen der Wunsch ein, sich ins Unbekannte zu stürzen, Raum für Fragen zu öffnen und bereitwillig zu einer Reise in unsichere Gefilde aufzubrechen.

Joan Ferré Gómez studierte Tanz an der CODARTS in Rotterdam und war am Nationaltheater Mannheim unter Stephan Thoss und bei der Weedance Company in Görlitz engagiert, bevor er freischaffend unter anderem in Brüssel, Amsterdam, Barcelona und Madrid arbeitete. 2020 begann er zu choreographieren und wurde vom CC Heidelberg, NauCoclea und RocaUmbert in Spanien gefördert und unter anderem bei der Tanzbiennale 2021 präsentiert. 2024 erarbeitete er zusammen mit Amalia Elorza das Stück Hau da dena, das in verschiedenen Theatern im Baskenland präsenitert wurde. In dieser Spielzeit ist er Ensemble-Mitglied des Dance Theatre Heidelberg.

Adrien Ursulet nimmt in seiner Choreographie A King Without Distraction Bezug auf Blaises Pascals Zitat „Ein König ohne Zerstreuung ist ein Mensch voller Elend.“ Der Philosoph betont hierin die Notwendigkeit von Ablenkung, um der existenziellen Verzweiflung zu entkommen. Doch reicht Zerstreuung aus? Und selbst wenn Sinnsuche unmöglich erscheint – sollten wir sie aufgeben? In Anlehnung an die Reflexion des gleichnamigen Romans von Jean Giono ist dieses Stück eine Auseinandersetzung mit Langeweile, Gewalt und dem menschlichen Bedürfnis nach Reiz und Anregung.

Adrien Ursulet begann seine Tanzausbildung mit dem Schwerpunkt Jazz und Street Dance, bevor er zeitgenössischen Tanz am Centro Coreografico Internazionale Opus Ballet in Florenz studierte und dort auch drei Jahre Ensemblemitglied wurde. Er tanzte danach freischaffend unter anderen mit Alessia Gatta, Compagnie Twain und Compagnia Petrillo Danza sowie fest engagiert in den Ensembles der Theater Pforzheim und Bielefeld, bevor er 2023 ans Dance Theatre Heidelberg kam.

 

There is something about the river

Konzept und Inszenierung: Joan Ferré Gómez

Choreographie und Tanz: Jochem Eerdekens und Joan Ferré

Besetzung der Uraufführung: Kuan-Ying Su

Musik: Aufnahmen des Neckars in Wieblingen und Regengeräusche, Rihanna und JAY-Z mit „Umbrella“, Arrangement: Alexander Kuzin

Kostüme: Joan Ferré Gómez in Zusammenarbeit mit der Kostümabteilung des Theaters und Orchesters Heidelberg

 

A King Without Distraction

Konzept: Adrien Ursulet

Choreographie: Adrien Ursulet in Zusammenarbeit mit den Tänzer*innen

Tanz: Ana Torre, Jochem Eerdekens, Joan Ferré Gómez, Aleksandra Vucheva, Jorge Soler Bastida

Choreografische Assistenz: Ana Torre

Komposition: Jordan Beal

Quelle

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