/ via unterwegstheater /
Life’s here, no doubt – coming from nowhere, going nowhere, These moments at midday do not crave
to be evening; nothing is missing now, and missing is not missing, either.
Nothing is better than before, and nothing will get better later. Melodies don’t look for their happy ending,
and the fugue’s first chord is not perfection lost on the way.
There is no conclusion to creation, no meaning hidden in the teacher’s sleeves. It just goes on, full of all this.
Jacob Raz
Roy Assafs Stücke sind von einer markanten künstlerische Handschrift und feinem Humor geprägt. Gemeinsam mit den Tänzer*innen erarbeitet er Choreographien, die mitreißend und leicht wirken und gleichzeitig mit großer Akuratesse und Blick für Details gearbeitet sind. So nimmt er Bezug auf gesellschafltiche Verhältnisse und Machtstrukturen und schafft Choreographien, in denen der Tanz seine ganze Kraft entfaltet: großzügig und verletzlich, verbindend und subversiv, subtil und konzise.
Der israelische Choreograph Roy Assaf arbeitete einige Jahre als Tänzer und Assistent mit Emanuel Gat, bevor er 2010 zu choreographieren begann. Er arbeitet mit seinem eigenen Ensemble sowie Compagnien wie dem Königlich- Schwedischen Ballett, der Batsheva Dance Company und der Juilliard School sowie TanzMainz und dem Nationaltheater Mannheim. Mit den UnterwegsTheater-Machern Jai Gonzales und Bernhard Fauser verbindet Roy Assaf eine langjährige Zusammenarbeit. Zuletzt konnte das Heidelberger Publikum in der HebelHalle die Gastspiele von „Girls“ and „The Fall of a Structure“ sehen.

The Solitude Of An Art Piece
von Roy Assaf in Zusammenarbeit mit den Tänzerinnen sowie Romy Lahav (Besetzung der Uraufführung)
Tanz: Ella Isman-Liwer, Yael Sarfaty, Liyah Avishay, Sia Sivan, Ruth Dagay
Kostüm: Tomer Halperin
Music editing & Arrangement: Reut Yehudai
Musik: Benjamin Britten: A Hymn to the Virgin: Elora Festival Singers
Gustav Holst: In The bleak midwinter: Raymond Johnston, Worcester Cathedral Choir, Donald Hunt & Robert Stringer
Lichtdesign: Yair Salman
Uraufführung: 1. Juli 2026, Suzanne Dellal Centre, Tel Aviv, Israel
Photos: Niki Artman.

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