/ via bündnis 90 – die grünen heidelberg /
Heidelberg, 20. Juli 2026 – Publikationsdruck, Dauerstress und befristete Arbeitsverträge: Darüber klagen viele junge Forscherinnen und Forscher. Um genau darüber in den Austausch zu treten, trafen sich heute hochkarätige Vertreterinnen und Vertreter aus Forschung, Universitätsverwaltung und Politik in Heidelberg.
Petra Olschowski MdL, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Prof. Dr. Wolfgang Wick, Präsident des Wissenschaftsrats, und Prof. Dr. Frauke Melchior, Rektorin der Universität Heidelberg, diskutierten heute im DAI Heidelberg vor knapp 100 Zuschauerinnen und Zuschauern über Lösungen für die aktuellen Probleme bei wissenschaftlichen Karrierewegen. Dabei ging es insbesondere um Themen wie Leistungs- und Publikationsdruck, Stress und Machtmissbrauch.
Anwesend waren weiterhin, Florian Kollmann, Landtagsabgeordneter für Heidelberg, Sprecher für Universitätsmedizin und Mitglied im Ausschuss für Wissenschaft, Forschung und Kunst und Martina Pfister, Heidelbergs Kulturbürgermeisterin.
Wissenschaftsministerin Petra Olschowski betonte in diesem Zusammenhang:
„Unsere starke Forschungslandschaft im Land lebt davon, dass wir für die besten Köpfe und die neuen Talente ein attraktiver Standort sind. Dazu gehört, dass wir bei den Karrierewegen neue und mutige Wege gehen. Wir sind uns bewusst, dass es keine „Einheitslösung“ für alle Hochschularten oder Fachrichtungen gibt und der erforderliche Kulturwandel nur erfolgreich sein kann, wenn er aus den Einrichtungen herausgetragen wird. Baden-Württemberg verfügt jedoch den großen Vorteil einer gesicherten und stabilen Hochschulfinanzierung bis 2030; dieses Momentum gilt es zu nutzen.“
Florian Kollmann MdL, Landtagsabgeordneter für Heidelberg, Sprecher für Universitätsmedizin und Mitglied im Ausschuss für Wissenschaft, Forschung und Kunst, zog ein positives Fazit der Veranstaltung:
„Als Wissenschaftspolitiker freut es mich sehr, dass ein so großartig besetztes Podium in Heidelberg zustande gekommen ist. Wir müssen die Probleme, die uns junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler schildern, ernst nehmen. Deswegen freut es mich besonders, dass so viele aus dieser Zielgruppe heute vor Ort waren und über Lösungen mitdiskutiert haben.“
Am Ende der Veranstaltung überreichte das Wissenschatsnetzwerk der grünen Heidelberg Olschowski und Kollmann symbolisch die gesammelten Ergebnisse der Veranstaltung und spielte so den Ball zurück an die Politik.
Organisiert wurde die Veranstaltung vom Grünen Wissenschaftsnetzwerk Heidelberg in Kooperation mit den Grünen Heidelberg. Die Moderation übernahm Dr. Andreas Brunner (Grüne Heidelberg / Grünes Wissenschaftsnetzwerk Heidelberg).

