StartGemeinderatHeidelbergerHerausfordernde Zeiten für die soziale Arbeit in Heidelberg

Herausfordernde Zeiten für die soziale Arbeit in Heidelberg

/ via dieheidelberger /

Für unsere Fraktion war es am Mittwoch ein wichtiges Anliegen, den feier­lichen Einfüh­rungs­got­tes­dienst in der Kapelle der Diako­nie­kirche in der Plöck zu begleiten. Christian Heinze wurde dort offiziell als neuer Geschäfts­führer des Diako­ni­schen Werks Heidelberg in sein Amt einge­führt.

Er leitet die Geschicke dort zwar schon seit dem 1. Mai, übernimmt die Führung nun aber auch offiziell in einer Phase, die von gesell­schaft­lichen Krisen und einer extrem angespannten städti­schen Haushaltslage geprägt ist. Auch in seiner Ansprache machte er unmiss­ver­ständlich auf die kommenden Zeiten aufmerksam. Gerade wenn über Kürzungen im sozialen Bereich disku­tiert wird, steht die wichtige Arbeit freier Träger vor enormen Belas­tungen.

Für Heidelberg bringt Christian Heinze zum Glück viel Erfahrung mit. Er gehört bereits seit 2012 zum Leitungsteam und war zuvor Chef der Abteilung Flucht und Migration. Er folgt auf Martin Heß, der das Werk seit 2010 geprägt hat. Was er und die rund 100 festan­ge­stellten Mitar­beiter gemeinsam mit den rund 400 Ehren­amt­lichen tagtäglich leisten, ist für unsere Stadt unver­zichtbar. Ob Allge­meine Sozial­be­ratung oder der wichtige Diako­nie­laden „Brot und Salz“ direkt in der Plöck: Hier wird Hilfe auf Augenhöhe gelebt.

Der feier­liche Rahmen in der geschichts­träch­tigen Kapelle von 1876 war beein­dru­ckend. Der Innenraum faszi­niert durch das Zusam­men­spiel aus pracht­vollen histo­ri­schen Buntglas­fenstern inklusive der alten Stifter­wappen und der modernen Glaskunst von Johannes Schreiter.

Das schöne Wetter bot danach den idealen Rahmen für das anschlie­ßende Beisam­mensein im Hof. Unser Stadtrat Jochen Ricker gratu­lierte Christian Heinze ganz herzlich persönlich zum Amtsan­tritt. Bei einem Eis im Hof gab es im Anschluss reichlich Gelegenheit, direkt ins Gespräch zu kommen und sich über Frakti­ons­grenzen hinweg auszu­tau­schen.

Die Fraktion “Die Heidel­berger” wünscht Christian Heinze für die kommenden schweren Aufgaben viel Kraft und ein glück­liches Händchen. Wir setzen uns für einen offenen Dialog ein, um die soziale Infra­struktur in unserer Stadt auch in Krisen­zeiten bestmöglich zu stützen.

Quelle

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