/ via dieheidelberger /
Wieder einmal zeigt Handschuhsheim drei Tage lang, was in diesem Stadtteil steckt. Die Kerwe ist jedes Jahr ein Kraftakt – und sie gelingt nur, weil so viele Menschen im Ehrenamt anpacken, organisieren, stemmen, improvisieren. Genau das macht sie zu dem Fest, das man hier nicht nur besucht, sondern lebt.
Eröffnet wurde die Kerwe gemeinsam von unserem Oberbürgermeister, Jürgen Grieser vom Stadtteilverein und dem Herold, begleitet von der Musik der Hendsemer Herolde. Da war sofort spürbar, dass Handschuhsheim erneut in diesen besonderen „Feiermodus“ schaltet, den es nur zur Kerwe gibt.
Trotz der Hitze war die Kerwe gut besucht. Rund um die Tiefburg herrschte dichtes Treiben, und im alten Gemäuer sorgten die Vereine dafür, dass Durst und Hunger gestillt werden konnten. Auch der Judo Club mixte im Tiefburgkeller wieder seine legendären Erdbeermargaritas – ein Ritual, das längst zum festen Bestandteil der Kerwe gehört.
Wie jedes Jahr wurde auch der Lindenplatz zum Schauplatz, als der „Kerweschlaggl“ auf seine ganz eigene Weise über das Geschehen im Stadtteil berichtete. Für viele ist das der Höhepunkt der Kerwe. Der Lindenplatz ist kein historischer Ort im klassischen Sinn, aber er liegt mitten im alten Ortskern und ist seit Jahrzehnten der feste Platz für den Lindentanz. Genau dadurch hat er seine Bedeutung.
Und weil Hendesse feiern kann, war auch der Montag wieder so gut besucht wie die anderen Tage. Nun heißt es, ein Jahr Geduld zu haben – bis zur nächsten Kerwe in Handschuhsheim.
Danke an alle, die diese Kerwe möglich machen – mit Zeit, Power und Liebe zu Hendesse
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