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Rauf aufs Rad: Die schönsten Herbstrouten zum Genießen

/ via adfc rhein-neckar /

Bunte Wälder, mildes Licht und entspannte Etappen: Der Herbst ist ideal für Radtouren. Der ADFC stellt drei ausgezeichnete ADFC-Qualitätsradrouten vor und gibt Tipps für genussvolles Radeln.

Zum Start der Herbstferien: Der ADFC empfiehlt drei ausgezeichnete Radrouten und gibt Tipps für entspannte Touren.

Die Blätter färben sich bunt, der Wind treibt sie vor sich her. Eine schöne Jahreszeit, um über Berge und durch Täler, über Wiesen und durch Wälder zu radeln, die Aussicht zu genießen und unterwegs einzukehren. Ob alleine, zu zweit, mit Freunden oder der Familie – zum Start der Herbstferien stellt der ADFC drei seiner über 50 ausgezeichneten ADFC-Qualitätsradrouten vor.

Ochsenweg: Landpartie durch den Norden

Durch herbstlich bunte Wälder, weite Wiesen und kleine Ortschaften: Die frisch mit drei ADFC-Sternen ausgezeichnete Qualitätsradroute lädt dazu ein, Schleswig-Holstein per Rad zu entdecken. Landgasthöfe oder Hofläden sorgen für regionalen Genuss. Am Danewerk zeugen historische Wallanlagen von einer bewegten Geschichte. In Rendsburg kann man am Nord-Ostsee-Kanal großen Schiffen zuschauen. 

Liebliches Taubertal: Genuss in kurzen Etappen

Weinberge, Fachwerkstädte und alte Steinbrücken begleiten den Radweg „Liebliches Taubertal – Der Klassiker“ von Rothenburg ob der Tauber bis Wertheim. Die 102 Kilometer lange Route mit fünf ADFC-Sternen verläuft flach und verkehrsarm. Kurze Tagesetappen ermöglichen Schlossbesuche, Altstadtbummel oder genüssliche Einkehr. Bahnhöfe entlang der Strecke erleichtern die Planung der An- und Abreise.

Saar-Radweg: Vier Sterne für ein langes Wochenende 

110 Kilometer Radweg entlang der Saar, von Frankreich nach Deutschland rollen, von der Stadt in die Natur wechseln. Ein verlängertes Wochenende auf dem Rad lässt genügend Zeit für die Industriekultur der Völklinger Hütte und eine Pause an der Saarschleife mit ihren herbstlichen Wäldern. Dann das Fahrrad abschließen, denn in Saarburg gibt es Fachwerkhäuser, Weinlokale und einen Wasserfall mitten in der Stadt zu entdecken.

Christian Tänzler, Radtourismusexperte im ADFC-Bundesvorstand, sagt: „Der Herbst bietet tolle Voraussetzungen für entspannte Radtouren: gemäßigte Temperaturen, warmes Licht und das bunte Farbenspiel der Natur. Da lohnt es sich, neue Routen zu erkunden, unterwegs einzukehren und sich Zeit für einen Fotostopp zu nehmen.“

Laub, Regen und Sonnenuntergang – gut vorbereitet auf Herbsttour

  • Die Tage werden kürzer und kälter. Sonne und Regen wechseln sich ab: Vor dem Start unbedingt den Wetterbericht prüfen, den Sonnenuntergang im Blick behalten und gleichzeitig genügend Zeit für genussvolle Pausen einplanen. Der Herbst ist kein Wettrennen, sondern Genießerzeit.

  • Für wechselndes Wetter packen: Mehrere dünne Kleidungsschichten lassen sich leichter an- und ausziehen. Eine wind- und wasserdichte Jacke dabeihaben, eine Regenhose im Gepäck, Handschuhe je nach Bedarf.

  • Das Fahrrad vorbereiten: Bremsen, Licht, Reifen und Kette prüfen. E-Bike-Akku und Akkuleuchten vor der Tour aufladen.

  • Auf den Untergrund achten: Nasses Laub kann die Wege rutschig und unsicher machen. Tempo reduzieren und besonders in Kurven vorsichtig fahren.

20 Jahre ADFC-Qualitätsradrouten

Seit 20 Jahren zeichnet der ADFC besonders hochwertige Radfernwege als ADFC-Qualitätsradrouten aus. Insgesamt 99 Radfernwege wurden seitdem klassifiziert. Aktuell tragen 52 Routen das Siegel. Zusammen umfassen sie rund 13.000 Kilometer geprüfte Qualität. Der ADFC unterstützt Routenbetreiber, Angebote weiterzuentwickeln, Infrastruktur zu verbessern und hohe Qualitätsstandards im Radtourismus zu etablieren. „Wer auf Radreise ist, will genießen und sich nicht über schlechte Wege ärgern. ADFC-Qualitätsradrouten stehen für verlässlich geprüfte Qualität und richtig gute Bedingungen. Und sie setzen Standards, die den Radtourismus insgesamt besser machen“, sagt Christian Tänzler.

Über den ADFC

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit rund 240.000 Mitgliedern die größte Interessenvertretung für Radfahrende in Deutschland und weltweit. Zusammen mit seiner Jugendorganisation Junger ADFC setzt er sich für sichere, komfortable Radwege und fahrradfreundliche Rahmenbedingungen als Basis einer nachhaltigen und gesunden Mobilität ein. Der ADFC ist bekannt für Auszeichnungen wie „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber“ und Bett+Bike, zertifiziert touristische Qualitätsradrouten und stärkt mit Trainings und Aktionen – etwa zu sicheren Schulwegen – die Verkehrssicherheit von Menschen jeden Alters. 

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