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29.12.2023 Ausblick: Was 2024 in Heidelberg wichtig wird

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/ via Stadt Heidelberg /

Klimawandel, internationale Konflikte und Kriege, eine hohe Inflation und ein zunehmender Fachkräftemangel – ein krisenintensives Jahr geht zu Ende und viele Herausforderungen schlagen auch auf lokaler Ebene in Heidelberg durch und werden 2024 prägen. Es gibt aber auch vieles, worauf man sich 2024 in Heidelberg freuen kann: Am 21. Januar lädt die Stadt zum Neujahrsfest rund um den neuen Karlstorbahnhof in der Südstadt, im April wird das neue Konferenzzentrum in der Bahnstadt eröffnet und ab März feiert Heidelberg seine zehnjährige Mitgliedschaft als Literaturstadt im UNESCO-Netzwerk der kreativen Städte.

„,Zeitenwende‘ und ,Krisenmodus‘ – die Wörter des Jahres 2022 und 2023 machen klar, in welch herausfordernden Tagen wir leben. Heidelberg kann sich davon nicht abkoppeln – und dennoch haben wir allen Grund, optimistisch nach vorne zu schauen. Im November hat uns die ,WirtschaftsWoche‘ als nachhaltigste Stadt in Deutschland ausgezeichnet. Wir entwickeln Lösungen für eine klimaneutrale Stadt – von Windkraftanlagen über Flusswärmepumpen bis zu einer emissionsfreien Fahrzeugflotte. Für eine lebenswerte Zukunft brauchen wir Mut zu Innovationen und ein offenes Miteinander, in dem wir einander zuhören und nicht übereinander hinwegschreien“, sagt Oberbürgermeister Eckart Würzner.

Bürgerservice, Verwaltung und Stadtpolitik

Neujahrfest: Die Stadt lädt am Sonntag, 21. Januar 2024, von 11.30 bis 17.30 Uhr zu ihrem Neujahrsfest ein. Die elfte Ausgabe des großen Bürgerfestes findet unter neuem Namen rund um den Marlene-Dietrich Platz in der Südstadt statt. Bei der Veranstaltung wird ein interessantes Programm für die ganze Familie geboten. Knapp 100 Heidelberger Vereine und Institutionen, städtische Ämter und Gesellschaften sowie Parteien werden ihre Arbeit vorstellen. Das Fest wird mit der Neujahrsansprache von Oberbürgermeister Eckart Würzner eröffnet. Der Eintritt ist frei.

Kommunal- und Europawahl: Die Kommunalwahlen Baden-Württemberg finden am Sonntag, 9. Juni 2024, statt. Am selben Tag soll auch die Europawahl stattfinden. Im Kontext der Europawahl engagiert sich die Stadt bei den Europawochen vom 2. bis 31. Mai: Gemeinsam mit zahlreichen Kooperationspartnerinnen und -partnern, Ämtern und Vereinen will die Stadt Europa für die Bürgerschaft erlebbar machen und diesen den europäischen Gedanken näherbringen.

Städtepartnerschaften: Heidelberg feiert 2024 das 40-jährige Bestehen der Partnerschaft mit dem israelischen Rehovot – gemeinsame Aktionen sind allerdings stark vom weiterten Kriegsgeschehen abhängig. Nachdem 2023 bereits eine Heidelberger Delegation in Rehovot war, ist für 2024 eigentlich der Besuch einer israelischen Gruppe in Deutschland vorgesehen. Zudem sind Besuche von Delegationen aus der französischen Partnerstadt Montpellier und – anlässlich des fünfjährigen Bestehens der Partnerschaft – aus dem chinesischen Hangzhou angedacht.

Bürgerschaftliches Engagement: Heidelberg wird sich wieder am alle zwei Jahre stattfindenden Freiwilligentag der Metropolregion Rhein-Neckar beteiligen. Am 21. September 2024 setzen Helferinnen und Helfer soziale Projekte um. Daneben sind zahlreiche weitere Veranstaltungen mit und für ehrenamtlich engagierte Menschen geplant.

Sirenennetz: Am neuen Sirenennetz mit 25 hochmodernen Sirenen im gesamten Stadtgebiet erfolgen derzeit die letzten Arbeiten. Vor der Inbetriebnahme ist im Frühjahr 2024 ein umfangreicher Test der Sirenen geplant – im Hinblick auf die Technik, aber auch für eine gute Wahrnehmbarkeit im gesamten bewohnten Stadtgebiet. Der genaue Zeitpunkt des Tests wird frühzeitig bekanntgegeben. Die Feuerwehr wird Messungen vornehmen und zugleich auch Bürgerinnen und Bürger einladen, eine Rückmeldung dazu zu geben, wie sie den Warnton wahrgenommen haben.

Infoveranstaltung „Sicher unterwegs“: Am 13. April 2024 findet eine große Veranstaltung für die Bürgerinnen und Bürger zum Thema „Sicher unterwegs in Heidelberg“ im Karlstorbahnhof statt. Die Veranstaltung soll alle Generationen ansprechen und über die Präventionsarbeit in Heidelberg informieren. Neben Informationsständen der Stadt, der Polizei und verschiedener Institutionen sowie Fachvorträgen gibt es Angebote für Kinder, Workshops wie Selbstbehauptungskurse und weitere Aktionen rund um die Themen Kommunale Kriminalprävention und Sicherheit im öffentlichen Raum.

Klima- und Umweltschutz

Windenergie: Eine Projektgemeinschaft aus drei Energiegenossenschaften, der Stadtwerke-Kooperation „Trianel Wind und Solar“ und den Stadtwerken Heidelberg hat von Forst BW den Zuschlag für eine Fläche am Lammerskopf zur Errichtung eines Windparks erhalten. Die Stadt unterstützt das Vorhaben, Eigentümerin der Fläche ist das Land Baden-Württemberg (www.heidelberg.de/buergerwindpark). Parallel dazu arbeitet der Verband Region Rhein-Neckar im Auftrag des Landes daran, Vorrangflächen für Windenergie auszuweisen. In allen Verfahren werden die Auswirkungen umfassend geprüft. Das städtische Umweltamt wird zudem im Auftrag des Gemeinderates die Windstärke in der Rheinebene messen.

Photovoltaik: Auf den Dächern der städtischen Gebäude wird der Ausbau im Jahr 2024 engagiert fortgesetzt. Private Hauseigentümerinnen und -eigentümer sowie Unternehmen unterstützt das Umweltamt mit Beratungsangeboten, Informationsveranstaltungen und Förderung aus dem städtischen Förderprogramm (www.heidelberg.de/klimageld).

Klimafreundliche Wärmeversorgung: Der kommunale Wärmeplan ist seit 2023 fertig, ab 2024 wird er umgesetzt. Ziel ist die klimafreundliche und sichere Wärmeversorgung des Stadtgebiets ohne fossile Brennstoffe. Im Mittelpunkt steht der starke Ausbau des Fernwärmenetzes. Es soll künftig alle Stadtteile in der Ebene versorgen. In den Stadtteilen in Hanglage sollen vorrangig Wärmepumpen für die Heizung eingesetzt werden. Hier unterstützt das Umweltamt mit Schulungsangeboten. Zudem planen die Stadtwerke Heidelberg unter anderem den Bau einer Flusswärmepumpe am Neckar (www.heidelberg.de/waerme).

Feldranger: Zu Jahresbeginn nehmen beim Umweltamt zwei sogenannte Feldranger die Arbeit auf. Sie überwachen Naturschutzverstöße in Feld und Flur. Zudem werden sie im Naturschutzgebiet Wieblingen eingesetzt. Zu ihren Aufgaben gehört es außerdem, Bürgerinnen und Bürger präventiv zu beraten, zu informieren und aufzuklären. Im vorbeugenden Konfliktmanagement werden sie zwischen verschiedenen Nutzer- und Interessengruppen vermitteln.

Biotope: Das Umweltamt bearbeitet die Biotopverbundplanung, und jetzt wird es konkret: Die Stadt legt unter anderem Kleingewässer an, beispielsweise auf der Friesenwiese unterhalb des Schlossparks zur Förderung von Feuersalamandern. Am Boxberger Buchwaldweg wird eine Leiteinrichtung zum Schutz von Amphibien eingerichtet. Rund um den Grenzhof und die Deponie Feilheck wird der Lebensraum von Insekten, insbesondere der Heuschreckenart „Grüne Strandschrecke“, verbessert.

Starkregen und Hochwasser: Heidelberg bereitet sich seit geraumer Zeit mit einem Klimawandel-Anpassungskonzept auf Starkregen- und Hochwasser-Ereignisse vor. In der Steckelsgasse in Handschuhsheim beispielsweise sollen die Sandfänge verbessert werden. Am Turnerbrunnen starten Planungen für ein Rückhaltebecken. Die Eigenvorsorge von Grundstückseigentümerinnen und -eigentümern unterstützt die Stadt mit dem Förderprogramm „Starkregen- und Hochwasserschutz“ (www.heidelberg.de/starkregen).

Bauprojekte, Wohnen und Konversion

Neues Konferenzzentrum: Das neue Heidelberg Congress Center (HCC) in der Bahnstadt ist weitgehend fertiggestellt. Betreiber ist Heidelberg Congress (HC), der Bau erfolgt durch die Bau- und Servicegesellschaft (BSG), einem Tochterunternehmen der GGH Heidelberg. Die Eröffnung findet am 19. April 2024 statt. Das neue Konferenzzentrum verfügt über ein flexibles Raumkonzept auf vier Ebenen, zwei große Säle und zehn Konferenz- und Tagungsräume mit insgesamt 3.800 Sitzplätzen sowie ein Studio für Live-Streaming und Videoproduktionen. Unter dem HCC befinden sich zudem zwei Tiefgaragengeschosse.

Stadthalle: Die Sanierung geht mit großen Schritten voran: Nach Abschluss der Rohbauarbeiten haben im Großen Saal die Arbeiten an den Hubböden begonnen, die 2024 fortgesetzt werden. Der Große Saal kann dadurch künftig sowohl mit ansteigenden Sitzreihen angeordnet werden – Besucherinnen und Besucher profitieren dann von einer verbesserten Sicht und Akustik – als auch mit ebenem Parkett. In 2024 beginnen unter anderem auch die Arbeiten am Portikus, der zum Neckar hin verglast wird. Die historischen Durchgänge aus dem Großen Saal zum Portikus werden wieder freigelegt. Der Bau der Technikzentrale unterhalb des Montpellierplatzes ist weitgehend fertiggestellt und wird im kommenden Jahr finalisiert. Aktuell erfolgt der Einbau der Technik. Die Sanierung der Stadthalle wird 2025 abgeschlossen. Die umfassende Sanierung ist dank der großzügigen Unterstützung des Heidelberger Unternehmers und Ehrenbürgers Wolfgang Marguerre gemeinsam mit seiner Familie und seinem Unternehmen möglich.

Betriebshof: 2024 wird die Planung der städtebaulichen Entwicklung des Betriebshofs samt neuem Emil-Maier-Park weiter auf den Weg gebracht. Das Planfeststellungsverfahren für die dezentrale Abstellung in Wieblingen an der Haltestelle „Berufsschule“ soll Mitte 2024, das für den Standort in Bergheim im Jahr 2025 eingeleitet werden.

Patrick-Henry-Village: Heidelbergs größte Konversionsfläche wird sich in den kommenden Jahren zum 16. Stadtteil entwickeln. 10.000 Menschen sollen hier wohnen und 5.000 Arbeitsplätze entstehen. Die Ankaufsverhandlungen mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben für den südlichen Bereich des PHV sollen 2024 zum Abschluss gebracht werden. Das Areal soll dann abschnittsweise entwickelt werden. Parallel läuft bereits die Vergabe der Planungsaufträge für den Parkway – der künftigen zentralen Achse für die Ringerschließung des Stadtteils. Weiterhin hat das Land Baden-Württemberg bereits den Planungswettbewerb für den Neubau des Ankunftszentrums im Nordosten von PHV initiiert. Zu Fragen der künftigen Verkehrsanbindung liegen bereits Machbarkeitsstudien vor, insbesondere für den ÖPNV und den Radverkehr. Außerdem wird geprüft, ob eine Seilbahn grundsätzlich möglich ist. Im Jahr 2024 werden die Ergebnisse erwartet und vorgestellt.

Südstadt: 2024 wird die Sanierung des Südflügels der alten Stallungen fortgeführt und das zweite Kultur- und Kreativwirtschaftszentrum für Heidelberg voraussichtlich in Betrieb gehen können. Im Bereich der ehemaligen Campbell Barracks am Marlene-Dietrich-Platz wird ein weiteres Bürogebäude fertiggestellt. Im Wohnungsbereich setzt die MTV Bauen und Wohnen GmbH & Co. KG ihre Bautätigkeiten für Miet- und Eigentumswohnungen trotz schwieriger Rahmenbedingungen fort. 2024 wird das letzte Baufeld östlich der Römerstraße in Betrieb gehen und mit dem Bau weiterer Baufelder entlang der John-Zenger-Straße sowie im Bereich Sickingenstraße begonnen. Am Ende werden im gesamten Quartier insgesamt rund 1.300 Wohneinheiten vorhanden sein.

Heidelberg Innovation Park (hip): An der Speyerer Straße ist ein innovationsstarker Campus für die Digital- und Biotechbranche entstanden. Bereits über 700 Beschäftigte von rund 50 Unternehmen arbeiten auf dem hip. Mit dem LAB22 wird nun das nächste Puzzleteil fertig – hier bietet der Technologiepark Heidelberg Start-ups Labor- und Büroflächen für den individuellen Ausbau. Der Erstbezug ist ab dem ersten Quartal 2024 möglich. Zudem startet 2024 die Herstellung der drei Hektar großen Freiflächenanlagen – mit Aufenthaltsflächen und Freiraumangeboten für die Anrainer im hip sowie für alle Bürgerinnen und Bürger Heidelbergs. Die großen Freiflächen im hip ziehen sich wie ein Band von Nord nach Süd und schaffen eine neue Verbindung für den Fuß- und Radverkehr. Zudem schreiten der Ausbau und die Neugestaltung des Margot-Becke-Rings weiter voran. Anfang 2024 wird ein acht Meter langer Stollen gegraben, um die Arbeiten fortzusetzen und die Anbindung des ÖPNV zu gewährleisten.

Hospital/Rohrbach: Die Erschließungsträgerin GGH hat das Areal zwischenzeitlich baureif gemacht. Der Bau der ersten Wohngebäude an der Hilde-Domin-Straße mit rund 300 Wohneinheiten wird 2024 fortgeführt. Mit der Fertigstellung ist 2025 zu rechnen. Die GGH Heidelberg baut selbst 240 geförderte Wohnungen sowie eine Quartiershochgarage. 2024 beginnt der Umbau der Sporthalle in eine Beachhalle zur vielfältigen Nutzung sowie der Umbau der Chapel in das neue Rohrbacher Kulturhaus.

Bahnstadt: Am Europaplatz ist Heidelbergs derzeit beeindruckendste Baustelle: Es entstehen fünf Gebäude, begrünte Außenanlagen, eine Tiefgarage für Fahrräder und Autos sowie der Platz selbst mit einer Fußgängerbrücke zum Hauptbahnhof. Das Gebäude und die neue Brücke baut die Gustav Zech Stiftung Management GmbH, den Europaplatz die Stadt. Das Areal soll 2024 fertiggestellt werden. Neuer Wohnraum entsteht zudem im Kopernikusquartier nahe des Gadamerplatzes: Dort werden die ersten knapp 100 Wohnungen bezugsfertig, darunter geförderter Wohnraum. Das Quartier „Elf Freunde“ mit 166 Wohnungen wird ebenfalls in Teilen bezugsfertig. Fortgesetzt werden die Arbeiten an der Gneisenaubrücke: 2024 werden die Brückenköpfe errichtet und der Pylon der Brücke installiert. Die Fläche am „Spitzen Eck“ wird zum Jahresanfang bepflanzt und voraussichtlich Mitte 2024 fertiggestellt. Insgesamt werden 2024 rund 200 Bäume in der Bahnstadt gepflanzt. Im Herbst/Winter 2024 starten schließlich noch der Bau von drei weiteren Wasserbecken am Langen Anger.

Valeriewegsteg: Der Valeriewegsteg, der als Querung über die Gleise des S-Bahnhofs Altstadt dient, wird 2024 erneuert. Bauende ist voraussichtlich Ende des Jahres.

Soziales Miteinander, Jugend und Senioren

Neuer Jugendgemeinderat konstituiert sich: Am 27. Februar 2024 kommt der neue Jugendgemeinderat zu seiner konstituierenden Sitzung im Rathaus zusammen. Die 30 Jugendvertreterinnen und -vertreter wurden im Dezember 2023 zum ersten Mal in einer Online-Wahl für eine zweijährige Amtsperiode gewählt.

Mehr Junge Feierkultur: In Heidelberg soll es auch 2024 mehr junge Feierkultur geben. Zur Fortsetzung des gleichnamigen Förderkonzepts hat der Gemeinderat ein Budget in Höhe von 300.000 Euro zur Verfügung gestellt. Damit soll jungen Menschen in Heidelberg ermöglicht werden, nach ihren eigenen Vorstellungen junge Kultur zu leben und zu feiern. Die Förderung soll künftig dauerhaft im Haushalt der Stadt verankert werden.

Azubi-Netzwerk: Nach dem erfolgreichen Startschuss 2023 soll das Azubi-Netzwerk in Heidelberg 2024 weiter wachsen. Auszubildende aus Heidelberger Betrieben sollen unterstützt durch die Stadt stärker als Gruppe gefördert werden und über das Netzwerk spezielle Angebote, wie Fortbildungen, Fachseminare, Sportkurse oder Kultur, in Anspruch nehmen können. Auch eine Azubi-Feier zum Beginn des Ausbildungsjahres soll 2024 wieder stattfinden.

Lange Nacht der Jugendkultur: Heidelberg macht am 13. Juli 2024 mit bei der Langen Nacht der Jugendkultur. Geplant ist eine Veranstaltung, bei der Einrichtungen der offenen und verbandlichen Jugendarbeit in Heidelberg rund um den neuen Karlstorbahnhof der Öffentlichkeit mit einem bunten Mitmachprogramm zeigen, was sie anzubieten haben.

Neuwahl des Beirats von Menschen mit Behinderungen: 2024 konstituiert sich der Beirat von Menschen mit Behinderungen neu. Im April beginnt die Bewerbungsfrist für interessierte Kandidatinnen und Kandidaten. Im Juni entscheidet ein Auswahlgremium über die Nominierung, die Berufung erfolgt durch den Gemeinderat.

Unterstützung älterer Menschen: Der Ausbau und die Vernetzung quartiersnaher Pflege- und Unterstützungsstrukturen sowie der Ausbau des Ehrenamts sind 2024 Schwerpunkte in der kommunalen Seniorenarbeit. Beispiel dafür ist der Einsatz der „hilver-App“, eines digitalen Vermittlungsangebots ehrenamtlicher nachbarschaftlicher Hilfe für Menschen über 80.

Geflüchtete: Wegen des anhaltenden Krieges in der Ukraine und des Konflikts im Nahen Osten rechnet Heidelberg 2024 mit weiteren Zugängen von Menschen auf der Flucht. Trotz der Ertüchtigung weiterer Immobilien werden die Platzkapazitäten knapp. Auch der Fachkräftemangel im sozialpädagogischen Bereich stellt die Stadt vor Herausforderungen. Viele ehrenamtliche Angebote bleiben eine wertvolle Ergänzung der städtischen Hilfestrukturen.

Wirtschaft und Innovation

Arbeit und Ausbildung: Mit vielen Partnern hat die Stadt das „Heidelberger Bündnis für Ausbildung und Arbeit“ gegründet. Das Bündnis will Menschen mit neuen und innovativen Formaten für eine Ausbildung oder Tätigkeit bei Heidelberger Unternehmen begeistern. Ein Beispiel ist das Berufsorientierungsevent „explore us #findedeineberufung“ im Gewerbegebiet Wieblingen. Es findet erstmals am Freitag, 26. April 2024, von 13 bis 19 Uhr statt. Ansässige Firmen können sich direkt vor Ort vorstellen. Das Event richtet sich an alle Interessierten – von Schülerinnen und Schülern über Studierende und Studienzweifelnde bis hin zu Menschen, die nach beruflicher Veränderung streben.

Innovationsförderung: Heidelberg hat sich in den vergangenen Jahren zum Leuchtturm für neue und zukunftsstarke Branchen entwickelt – zum Beispiel bei Künstlicher Intelligenz, Biotechnologie oder Kreativwirtschaft. Mit den „tragbaren Technologien“ (Wearable Technologies) steht nun ein weiteres großes Thema an. Unter dem Sammelbegriff versteht man Produkte wie Smartwatches, digitale Brillen oder KI-gestützte Hörgeräte. In Heidelberg werden im Sommer 2024 zwei große Fachveranstaltungen zu Wearable Technologies stattfinden. Das Amt für Wirtschaftsförderung und Wissenschaft organisiert darüber hinaus Veranstaltungen für die breite Öffentlichkeit, um sichtbar zu machen, was in diesem Zukunftsfeld in Heidelberg alles passiert. Zudem wird die Stadt bei den Zukunftsthemen Bioökonomie und GreenTech einem neuen Cluster beitreten. Gemeinsam mit der Stadt Mannheim sowie Unternehmen und weiteren Institutionen aus beiden Städten und der Metropolregion wird sie Mitglied im Verein Green Industry Cluster e.V.

Kita, Schule und Bildung

Fachkräftegewinnung für Kitas: Dem bundesweit herrschenden Mangel an pädagogischen Fachkräften will Heidelberg 2024 aktiv begegnen: Das Kinder- und Jugendamt arbeitet gemeinsam mit allen 46 Trägern von Kindertageseinrichtungen an einer Strategie, um neue Fachkräfte zu gewinnen und langfristig zu binden. Herzstück der Strategie sind eine gemeinsame Außendarstellung und gemeinsame, von allen Trägern getragene Maßnahmen zur Attraktivitätssteigerung der Einrichtungen. Begleitet wird dies durch eine mediale Kampagne. Die Umsetzung erster Maßnahmen ist 2024 vorgesehen.

Kitaneubau und -erweiterung: Die Kita Furtwängler Straße in Handschuhsheim wird um zwei Gruppen mit je 20 Plätzen für Kinder von drei bis sechs Jahren erweitert. Die Inbetriebnahme ist für das erste Quartal 2024 geplant. In Kirchheim errichtet die Stadt im Harbigweg eine neue zweigeschossige Kita in Holzmodulbauweise mit 70 Plätzen für Krippen- und Kindergartenkinder. Die Fertigstellung und Übergabe an den freien Träger Champini, der Kitas mit Sportprofil betreibt, ist für Ende 2024 vorgesehen. Ebenfalls in Kirchheim entsteht auf dem Grundstück Ecke Stettiner Straße/Schwetzinger Straße eine weitere Kindertageseinrichtung in Holzmodul-Bauweise. Sie bietet insgesamt 70 Plätze in drei Kindergarten- und einer Krippengruppe und soll bis Ende 2024 fertig sein. Perspektivisch soll auf dem städtischen Grundstück der Kita Hardtstraße in Kirchheim eine neue Kita mit mindestens fünf Gruppen realisiert werden und die dortige, baufällige Kita mit bislang zwei Gruppen ersetzen. Zudem soll die Vorplanung für eine Kita auf Patrick-Henry-Village abgeschlossen werden. Dort soll eine mindestens viergruppige Einrichtung entstehen, die mit Bezug der ersten Bewohner in Betrieb gehen soll.

Kinderschutz in Kitas: Um Kinder vor Vernachlässigung und Gewalt bestmöglich zu schützen, hat die Stadt mit den Trägern der Heidelberger Kitas einen Qualitätsentwicklungsprozess gestartet. Ziel ist die Gewährleistung und Weiterentwicklung von gemeinsamen Standards im Kinderschutz. Dafür startet 2024 eine Veranstaltungsreihe, die unter anderem den Erfahrungsaustausch und Qualifizierungsmaßnahmen für Kita-Fachkräfte vorsieht.

Schulcampus Mitte: Das Großprojekt zwischen West- und Südstadt nimmt zunehmend Gestalt an. Auf dem Schulgelände zwischen Römerstraße und Rohrbacher Straße, auf dem sich derzeit die Willy-Hellpach-Schule, die Pestalozzischule, die ehemalige Julius-Springer-Schule sowie in direkter Nachbarschaft das Helmholtz-Gymnasium und die ehemalige Hotelfachschule befinden, soll ein zukunftsweisender Bildungscampus entstehen. Unter anderem wird die Willy-Hellpach-Schule neu gebaut und ein Campushaus als zentrales Bindeglied entstehen. Die Siegerbüros des Realisierungswettbewerbs sollen 2024 mit den weiteren Planungen beauftragt werden. Wenn alles nach Plan läuft, können die Bauarbeiten im Spätjahr 2025 starten.

Digitalisierung an Schulen: Nachdem die Digitalisierung am Helmholtz- und am Bunsen-Gymnasium sowie an der Willy-Hellpach-Schule weitgehend abgeschlossen ist, laufen die Digitalisierungsarbeiten weiter: an der Johannes-Kepler- und der Theodor-Heuss-Realschule, der Friedrich-Ebert- und Mönchhof-Grundschule sowie der Marie-Marcks- und Wilckensschule.

Mensa für die Mönchhof-Grundschule: Die Grundschule in Neuenheim bekommt einen Neubau für Mensa und Betreuung. Geplant ist ein zweigeschossiges Gebäude, das im Erdgeschoss die Mensa und Küche sowie im Obergeschoss Betreuungsräume vorsieht. 2024 sollen die politischen Gremien grünes Licht für Entwurfs- und Ausführungsplanung geben.

Start des Projekts „Bildungskommune“: Heidelberg hat den Zuschlag für eine Förderung als Bildungskommune durch den Bund bekommen und baut 2024 sein datenbasiertes kommunales Bildungsmanagement aus. Davon profitieren nicht nur Verwaltung und Schulen. Auch Bürgerinnen und Bürger gewinnen einen besseren Zugang zu den analogen und digitalen Bildungsangeboten, die zu ihrer Lebenssituation passen.

Inklusion: Teilhabemöglichkeiten junger Menschen mit Behinderung sollen in Kita, Schule und Jugendzentren gestärkt werden. Die Stadt sucht nach strukturellen Alternativen und will neue Angebote erproben. Ein Pilotprojekt soll 2024 ein neues Ferienbetreuungsangebot für Kinder mit Behinderung an einem Grundschul-Standort sein.

Antidiskriminierung und Chancengleichheit

Neuer Runder Tisch gegen Rassismus: Die Stadt will ihr Engagement für ein gleichberechtigtes Miteinander und Menschenrechte 2024 weiter ausbauen. Deshalb soll ab Sommer 2024 ein Runder Tisch gegen Rassismus eingerichtet werden, an dem Zivilgesellschaft, Kommunalpolitik und Stadtverwaltung regelmäßig zusammenkommen. Der Runde Tisch hat das Ziel, durch konkrete Maßnahmen Rassismus, Antisemitismus und Antiziganismus in Heidelberg entgegenzuwirken und Netzwerke für ein Zusammenleben in Vielfalt zu stärken. Der Prozess startet mit einem Community-Lab am 15. Januar 2024 im Kulturhaus Karlstorbahnhof.

Konferenz der Europäischen Städtekoalition gegen Rassismus in Heidelberg: Mit der Geschäftsführung im Europäischen Städtenetzwerk gegen Rassismus (ECCAR) übernimmt Heidelberg bereits europaweit Verantwortung für die Kooperation von mehr als 130 Kommunen gegen Rassismus. Höhepunkt 2024 ist die Tagung des europaweiten Städtenetzwerks zum 20-jährigen Bestehen im Herbst in Heidelberg mit Vertreterinnen und Vertretern der Europäischen Kommission und der Bundesregierung. Schwerpunkt der Konferenz ist die Bekämpfung von Anti-Schwarzem Rassismus.

Eröffnung Queer Space Heidelberg: Mit dem Projekt Queer Space Heidelberg wird im ehemaligen Karlstorkino in der Heidelberger Altstadt ein Raum der Vernetzung für queere Menschen und die Durchführung von queeren Veranstaltungen entstehen. Ziel ist ein niederschwellig nutzbarer Ort für eine Vielzahl queerer Heidelberger Initiativen und Zielgruppen. Die Eröffnung erfolgt im Frühjahr/Sommer 2024.

Beitritt zum Gründerinnen:Netz: Gründerinnen sind im Wirtschaftsbereich eine weiterhin unterrepräsentierte Gruppe. Um Gründerinnen zu unterstützen, ist die Stadt Heidelberg Ende 2023 dem Gründerinnen:Netz RNK beigetreten. Somit kann die Stadt ab 2024 dieser wichtigen Zielgruppe auch in Heidelberg eine Plattform für Unterstützung und Austausch bieten und sie durch spezifische Angebote fördern.

Fortführung des Interreligiösen Dialogs: Nach dem Ausscheiden von Bürgermeister Wolfgang Erichson wird Bürgermeisterin Stefanie Jansen den Interreligiösen Dialog fortführen. Beteiligt sind die Evangelische und die Katholische Kirche, die Jüdische Kultusgemeinde, die DITIB Heidelberg Yavuz Sultan Selim Moschee und die Bahá’i-Gemeinde. Vor dem Hintergrund des aktuellen Konflikts im Nahen Osten hat das Dialog-Format der Religionen eine wichtige Funktion für Heidelberg. Ein nächstes Treffen ist für Jahresbeginn 2024 geplant.

Neuberufung des Migrationsbeirats: Weil die Amtszeit des amtierenden Migrationsbeirats ausläuft, wird 2024 wieder ein neues Gremium berufen. Über den genauen Ablauf des Verfahrens entscheidet der Gemeinderat im März. Der ehrenamtlich arbeitende Migrationsbeirat ist das Sprachrohr der in Heidelberg lebenden Zuwanderer auf kommunalpolitischer Ebene und setzt sich für die Interessen und Belange der Heidelberger Migrantinnen und Migranten ein.

Mobilität, Radverkehr und ÖPNV

Radstrategie: Die Radstrategie 2030 ist ein wichtiger Baustein der Mobilitätswende in Heidelberg. Sie soll den Fahrradverkehr weiter stärken und Verkehrswege in der Stadt und der Region Heidelberg deutlich verlagern – insbesondere vom motorisierten Individualverkehr hin zum Fahrrad. Im Jahr 2024 setzt Heidelberg seine langjährigen Anstrengungen zur Entwicklung und Optimierung des Radverkehrs fort. Die Ergebnisse der Radstrategie fließen in die Neuaufstellung des Klimamobilitätsplans ein.

Baustart Dossenheimer Landstraße: Ab Anfang März 2024 beginnen die Sanierungsarbeiten an der Dossenheimer Landstraße. Über einen Zeitraum von etwa zwei Jahren sollen dort die Gleisanlagen saniert und die Haltestellen barrierefrei ausgebaut werden. Dazu gehören auch zahlreiche Begleitmaßnahmen, darunter ein deutlicher Ausbau des ÖPNV, Parkierungskonzepte, ein Umleitungsplan sowie Verbesserungen bei der Sicherheit für Schul- und Kinderwege.

ÖPNV/fips: In Heidelberg sollen noch mehr Bereiche mit einem dichteren ÖPNV-Netz erreichbar sein. Das Flexible individuelle Personen-Shuttle (fips) soll hier ein wichtiger Baustein für die Weiterentwicklung des Verkehrssystems werden. „On-Demand“-Verkehre, flexible Mobilitätsangebote wie fips, sollen den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in Heidelberg ergänzen – insbesondere an Orten, wo eine Bedienung durch Straßenbahn und Bus nicht praktikabel oder wirtschaftlich sinnvoll ist.

Stadt- und Quartiersentwicklung

Bundeskongress Nationale Stadtentwicklungspolitik: Am 17. und 18. September 2024 findet der Kongress im neuen Heidelberger Konferenzzentrum statt. Er ist das zentrale Forum für Stadtentwicklungspolitik in Deutschland. Ausrichter ist das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen von Ministerin Klara Geywitz. Bei den Bundeskongressen diskutiert eine breite Fachöffentlichkeit über Inhalte, Ziele und aktuelle Fragen der Stadtentwicklungspolitik. Darüber hinaus werden anhand beispielhafter Projekte und Verfahren aus dem In- und Ausland neue Ideen und Ansätze präsentiert. Es werden rund 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem In- und Ausland erwartet.

Innenstadtentwicklung: Der städtebauliche Ideenwettbewerb für das Quartier Poststraße ist abgeschlossen. 2024 soll darauf aufbauend ein Quartiersplan erarbeitet werden. Für das Areal von Stadtwerke und ehemals Heidelberger Druckmaschinen wird ein Bebauungsplan als Grundlage zur Umsetzung des städtebaulichen Entwurfs erarbeitet. Das Innenstadtmanagement mit seinem Projekt „Mittendrinnenstadt“ wird kontinuierlich fortgeführt, der Fokus wird auf die Kurfürsten-Anlage gelegt.

Quartiersentwicklung: Die Quartiersmanagements der einzelnen Stadtteile werden neu besetzt. Die Integrierten Handlungskonzepte für Bergheim-West, Boxberg und Emmertsgrund werden finalisiert und erste Projekte umgesetzt. Das Quartier Bergheim-West wird eine große städtebauliche Entwicklung durch den rnv-Betriebshof, Emil-Maier-Park, und die Umgestaltung im Rahmen des Neubaus der Gneisenaubrücke erfahren.

Kulturelle Höhepunkte

„10 Jahre UNESCO City of Literature Heidelberg”: Das Jubiläumsprogramm beginnt zum UNESCO Welttag der Poesie am 21. März 2024 mit verschiedenen Veranstaltungen und Projekten im gesamten Stadtraum und über das ganze Jahr verteilt. Im Rahmen des Jubiläumsjahres wird auch der indonesische Schriftsteller und literarische Übersetzer Anton Kurnia eine dreimonatige Residenz im Kommandantenhaus Dilsberg antreten. Am 29. November 2024 findet im Karlstorbahnhof eine große Jubiläumsfeier statt. Heidelberg wurde am 30. November 2014 als Literaturstadt in das UNESCO Creative Cities Network aufgenommen.

Kulturhauptstadt: Soll sich Heidelberg bei der Europäischen Union um den Titel „Kulturhauptstadt Europas“ bewerben? Die Stadtverwaltung erarbeitet unter Federführung von Kulturdezernentin Martina Pfister ein Konzept für eine Analysephase samt Bestandsaufnahme der Heidelberger Kultur, das im Frühjahr 2024 vorgelegt werden soll. Zudem soll in Form einer ersten Meilensteinplanung Transparenz zu erforderlichen personellen und finanziellen Ressourcen für eine mögliche Bewerbung zur Kulturhauptstadt geschaffen werden.

Literaturfestival: Das feeLit. Internationales Literaturfestival Heidelberg feiert in 2024 sein großes 30-jähriges Bestehen. Die Festivaltage finden vom 26. bis 30. Juni 2024 statt. Eingeplant sind deshalb besondere Highlights und Veranstaltungen über den konkreten Zeitraum des Festivals hinaus, diese werden frühzeitig bekanntgegeben.

Zweite Hermann-Maas-Rede: Das Anliegen der Maas-Reden ist es, den Widerstand gegen totalitäre und autoritäre Regime in historischer und aktueller Perspektive sowie die Geschichte und Gegenwart der christlich-jüdischen Verständigung zu reflektieren. Die Rede am Abend des 26. Februar 2024 hält der Direktor der Bildungsstätte Anne Frank, Prof. Dr. Meron Mendel.

Kurpfälzisches Museum: 2024 halten die Kelten Einzug. Auf der Agenda stehen die Modernisierung der Ausstellung über die ersten prägenden Bewohner des Heiligenberges sowie die Neugestaltung des Rundwegs auf dem Heidelberger Hausberg, der mit neuen Schautafeln und digitaler Einbindung per App ein ganz neues Wandeln auf den Pfaden der Kelten ermöglichen soll. Dazu gehört auch die Teilrekonstruktion eines antiken Befestigungswalls.

Interkulturelles Zentrum: Die Internationalen Wochen gegen Rassismus finden vom 11. bis 24. März 2024 im Interkulturellen Zentrum satt. Sie stehen unter dem Motto „Menschenrechte für alle“.

Heidelberger Frühling: Der Heidelberger Frühling kehrt 2024 zurück zu seinen Anfängen: 1997 markierte das „Brahmsfest“ den Beginn des internationalen Erfolgsfestivals aus Heidelberg. Nun steht die Musik von Johannes Brahms wieder im Mittelpunkt beim Heidelberger Frühling. Der Komponist und sein Werk ziehen sich wie ein roter Faden durch alle drei Festivals, mit denen der „Frühling“ Stadt und Region mittlerweile bereichert: das Streichquartettfest im Januar, das große Musikfestival im März und April und das Liedfestival im Juni. Auch das 2022 begonnene Programm „re:start“ kehrt zurück: Das Musikfestival geht in die Stadtteile – bei freiem Eintritt, niedrigschwellig und barrierefrei.

Theater- und Orchester: Mit ¡Adelante! 2024 knüpft das Theater und Orchester Heidelberg an die Erfolgsgeschichte der ersten beiden Ausgaben an. Gastland wird Portugal sein. Neben Gastspielen aus Lateinamerika werden Anfang Februar 2024 auch Aufführungen aus der bewegten Theaterszene dieses Landes in Heidelberg zu erleben sein. Die zwölf Uraufführungen des Gastspielprogramms 2024 versprechen kulturelle Perspektivwechsel und skizzieren detailliert theatrale Diskurse und Sehgewohnheiten aus Iberoamerika.

Start der Zwischennutzung im alten Karlstorbahnhof: Der alte Karlstorbahnhof ist für die Zeit bis 2025/26 zur Zwischennutzung verfügbar. Neben dem Stadtteilverein kommen dort auch der Queer Space Heidelberg und das Zimmertheater unter. Im ehemaligen Klub K wird durch den HipHop Heidelberg e.V. ein Angebot für junge Menschen geschaffen.

Sport

Sportereignisse: Sportbegeisterte dürfen sich – sowohl als Aktive als auch als Zuschauerinnen und Zuschauer – 2024 auf zahlreiche Highlights freuen. „Sport im Park“ von Stadt, Sportkreis und Sportvereinen wird wieder viele kostenlose Kurse für Bürgerinnen und Bürger in den Stadtteilen anbieten. Mit dem HeidelbergMan Heartbreak Triathlon soll eine traditionsreiche Veranstaltung – nach einem Jahr Pause – am 28. Juli wieder stattfinden. Mit dem SAS Halbmarathon der TSG 78 Heidelberg steht am 28. April eine weitere Großveranstaltung an. Vom 14. bis 16. Juni finden zum zweiten Mal in Folge die deutschen Meisterschaften im Ringen im SNP dome statt.

Sportanlagen: Die Stadt investiert 2024 weiter in die Erneuerung von Sportanlagen: Für die Modernisierung des Kleinspielfeldes und der Leichtathletik-Anlage sowie den Umbau des Spielfeldes in einen Kunstrasenplatz beim TSV Pfaffengrund stellt sie insgesamt 2,13 Millionen Euro zur Verfügung. Daneben unterstützt die Stadt unter anderem auch Maßnahmen beim TB Rohrbach und der SG Kirchheim und verfolgt das Ziel, nach dem Weltmeistertitel der deutschen Nationalmannschaft im Basketball weitere Angebote zu schaffen. In den kommenden zwei Jahren ist der Bau von insgesamt acht neuen Basketball- und Streetballkörben geplant, unter anderem in Bergheim, Kirchheim und in der Südstadt.

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