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Stadtwerke Heidelberg unterstützen Umweltorganisationen in der Region

/ via swh /

Förderung regionaler Projekte für Klimaschutz und Nachhaltigkeit

Die Stadtwerke Heidelberg setzen ihr Engagement für den Umwelt- und Klimaschutz fort und unterstützen den NABU Rhein‑Neckar‑Odenwald, den BUND Heidelberg und Ökostadt Rhein‑Neckar. Jede Organisation erhält 20.000 Euro aus einem eigens eingerichteten Klimaschutzfonds. Die Stadtwerke Heidelberg fördern seit nunmehr 16 Jahren gezielt Projekte für Klimaschutz und Nachhaltigkeit in Heidelberg und der Region.

In den Fonds fließen Mittel aus dem Verkauf der Ökostrom-Tarife heidelberg KLIMA sowie kurpfalz und neckartal KLIMA: Die Stadtwerke Heidelberg zahlen pro Neukunde 15 Euro sowie jährlich fünf Euro pro Bestandskunde in den Fonds. Die Umweltverbände können damit Projekte finanzieren, durch die sie für Klimaschutz sensibilisieren und motivieren. „Klimaschutz funktioniert am besten, wenn viele mitmachen. Genau deshalb unterstützen wir seit vielen Jahren Projekte, die Engagement vor Ort stärken und konkrete Veränderungen anstoßen“, sagt Michael Teigeler, Geschäftsführer der Stadtwerke Heidelberg Energie. „Gemeinsam mit unseren Kundinnen und Kunden sowie unseren Partnerorganisationen tragen wir dazu bei, dass Klimaschutz im Alltag erlebbar wird und langfristig wirkt.“

Auch im vergangenen Jahr konnten wieder viele motivierende Projekte mit Mitteln aus dem Fonds umgesetzt werden.

BUND: Engagement für Stadtgrün und Klimaanpassung

Der BUND Heidelberg fokussierte 2025 auf bürgerschaftliches Engagement für Klimaanpassung im urbanen Raum. Mit der Initiative „Heidelberg gießt Bäume“ übernahmen bereits viele Anwohnerinnen und Anwohner Verantwortung für Stadtbäume und leisteten einen wichtigen Beitrag zur Kühlung der Stadt an heißen Tagen – weitere Personen und Initiativen, die sich um einen Stadtbaum und seine Baumscheibe kümmern wollen, können sich beim BUND melden. Sie bekommen dort eine ausführliche Einweisung.

Mit der geplanten App „Mein Baum“ möchte der BUND zudem Baumschutz-Initiativen vernetzen und sichtbarer werden lassen.

Darüber hinaus setzen der Verein Bildungsangebote für verschiedene Zielgruppen um – von Workshops für Jugendliche bis hin zu Informationsveranstaltungen für Erwachsene. Themen wie nachhaltige Ernährung oder klimafreundliche Wärmeversorgung zeigten praxisnah, wie der Alltag klimabewusster gestaltet werden konnte. Auch internationale Projekte trugen zum Gesamtbild bei. Mit Unterstützung des BUND Heidelberg konnten in Brasilien allein 2025 mehr als 13.000 Bäume gepflanzt werden. Dabei kommen rund 200 heimische Baumarten zum Einsatz, um den dort früher abgeholzten Atlantischen Regenwald wieder aufzuforsten.

NABU: Natur erleben und Artenvielfalt stärken

Der NABU bot 2025 ein breites Spektrum an Umweltbildungsmaßnahmen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene an: So machten Exkursionen in die regionalen Naturschutzgebiete sowie Führungen auf dem Gelände der Stadtwerke Heidelberg Biodiversität erlebbar. Projekte wie „Grün statt Grau“ förderten darüber hinaus die naturnahe Gestaltung von Flächen im städtischen Umfeld. Ergänzt wurde das Angebot durch Programme für Jugendliche sowie Ferienformate, die Naturerfahrung und Umweltbildung miteinander verbanden.



Quelle

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