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📖 Der Wurm – Lesung & moderierte Publikumsdiskussion | IN BETWEEN SPACES
Wie beginnt es, wenn Menschlichkeit verloren geht?
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IN BETWEEN SPACES ist eine Gemeinschaftsausstellung des wieArt Rhein-Neckar e. V., die 13 KĂĽnstlerinnen und KĂĽnstler vereint. Mit Skulptur, Malerei, Textilkunst, Mosaik und Wandobjekten richtet
sie den Blick auf das Dazwischen – auf jene Räume, in denen Wahrnehmung sich verändert und neue Perspektiven entstehen.
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Barbara Imgrunds Roman „Der Wurm – Eine kleine Geschichte“ richtet den Blick auf einen anderen Zwischenraum: den schmalen Grat zwischen Erinnerung und Vergessen, zwischen
Mitmenschlichkeit und Ausgrenzung.
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Im Mittelpunkt steht Martha, die als alte Frau auf den Berghof ihrer Familie zurückkehrt. Sie kennt den „braunen Wurm“ bereits aus ihrer Kindheit – jenen Faschismus, der sich langsam in die Köpfe
der Menschen frisst, Überlegenheitsdenken nährt und schließlich zu unfassbaren Taten führt.
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Nun glaubt Martha zu erkennen, dass er zurĂĽckkehrt.
Doch dieser Abend ist mehr als eine Lesung.
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Im Anschluss laden wir zu einer **moderierten Publikumsdiskussion** ein. Gemeinsam möchten wir darüber ins Gespräch kommen, welche Verantwortung jede Generation trägt, warum Erinnerungskultur
heute wichtiger denn je ist und wie wir Menschlichkeit bewahren können, wenn Ausgrenzung und Entmenschlichung wieder Raum gewinnen.
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Ein Abend, der Literatur zum Ausgangspunkt fĂĽr Begegnung, Austausch und gemeinsames Nachdenken macht.
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đź“… Freitag, 13. November 2026Â
🕢 19:30 Uhr
📍 S4.17 – Raum für Kunst
S4, 17–22 · Mannheim
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Allgemeine Ă–ffnungszeiten:
16.10. – 14.11.2026
Do. – Fr. 16 – 20 Uhr
Sa. 13 – 20 Uhr
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IN BETWEEN SPACES – Wo Wahrnehmung neue Räume eröffnet.
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Poetischer Roman: »Der Wurm. Eine kleine Geschichte« von Barbara Imgrund »Wieder kriecht etwas ins Tal, das Martha schon kennt: ein Schmarotzer, braun, feist, giftig, der sich in
die Köpfe der Leute frisst und ihnen Herrentum einpflanzt.« Martha kehrt als alte Frau auf den verfallenden Berghof ihrer Familie zurück. Es ist eine Flucht vor der Welt: Denn schon wieder
kriecht ein brauner »Wurm« ins Tal, und sie will nicht noch einmal erleben, wie er sich in die Köpfe der Leute frisst und sie zu unfassbaren Taten treibt. Doch die Welt stöbert Martha in ihrem
Mauseloch auf und zwingt sie, sich ihrer Vergangenheit zu stellen. Nie verheilte Wunden reißen wieder auf, und schmerzhafte Geheimnisse müssen ans Licht … Eine kleine Geschichte über die
Menschlichkeit in Zeiten der Entmenschung, die unaufhaltsam ihre Wucht entfaltet. „Ein leidenschaftliches Plädoyer gegen den Faschismus.“ – Rhein-Neckar-Zeitung „Ein literarisches Meisterwerk von
beeindruckender Verdichtung und ethischer Sprengkraft.“ – lesenmitcarola
Foto: Marcus Thomas
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BARBARA IMGRUND ist in Niederbayern geboren und im Allgäu aufge wachsen; in München hat sie Germanistik, Mediävistik und Komparatistik studiert. Anschließend arbeitete sie als
Lektorin in verschiedenen renom mierten Verlagen. Seit 1998 ist sie selbstständig tätig als Lektorin, Litera turübersetzerin und Schriftstellerin und lebt seit 2000 in Heidelberg. In spiriert von
ihren ehrenamtlichen Einsätzen im Hospizdienst und im Tier schutz, beschäftigen sich ihre Texte immer wieder mit der Frage, wie wir in den Stürmen des Lebens bestehen und was uns am Ende des
Tages wirklich wichtig ist. Imgrund ist Mitglied der GEDOK Heidelberg und des Netzwerks Lyrik.Â

