/ via Max-Planck-Institut für Kernphysik Heidelberg /
Drei Forschende des Max-Planck-Instituts für Kernphysik nahmen am 75. Lindauer Nobelpreisträgertreffen teil und trafen sich dort eine Woche lang mit herausragenden Nachwuchswissenschaftlern aus aller Welt zu Diskussionen mit Nobelpreisträgern.
Einmal im Jahr bringt die Lindauer Nobelpreisträgertagung Nobelpreisträger und die nächste Generation von Wissenschaftler:innen aus aller Welt zusammen. In diesem Jahr wurden gleich drei herausragende Nachwuchsforschende des Max-Planck-Instituts für Kernphysik in Heidelberg ausgewählt, an dieser renommierten Veranstaltung teilzunehmen: Dr. Chloé Goupy vom KATRIN-Neutrinoexperiment und Dr. Robert Hammann vom XENON-Experiment zur Suche nach Dunkler Materie, beide Mitglieder der Abteilung Mertens, nahmen gemeinsam mit Georg Schwefer aus der Abteilung Hinton teil, dessen Forschung sich auf diffuse Gammastrahlung mit den Observatorien H.E.S.S. und HAWC konzentriert. Die drei Forschenden wurden aufgrund ihrer herausragenden wissenschaftlichen Leistungen und ihrer Beiträge zur Spitzenforschung in der Astroteilchenphysik ausgewählt.
Die Tagung im Jahr 2026 stellte einen besonderen Meilenstein dar, da sie das 75. Jubiläum der Lindauer Nobelpreisträgertagungen markierte. Seit ihrer Gründung im Jahr 1951 bringen die Tagungen Nobelpreisträgerinnen und Nobelpreisträger mit herausragenden Nachwuchswissenschaftler:innen aus aller Welt zusammen, um den Dialog über Generationen, Disziplinen und Kulturen hinweg zu fördern. Die Jubiläumsausgabe vereinte Teilnehmende aus allen wissenschaftlichen Fachrichtungen und bot Vorträge, Podiumsdiskussionen, informelle Begegnungen sowie zahlreiche Möglichkeiten, internationale wissenschaftliche Netzwerke aufzubauen.
Rückblickend bezeichnete Chloé Goupy die Tagung als „eine einmalige Erfahrung“. Besonders beeindruckt zeigte sie sich nicht nur von den Begegnungen mit Nobelpreisträgerinnen und Nobelpreisträgern, sondern auch von den anregenden Diskussionen zu Themen wie Wissenschaftsfreiheit, Wissenschaftsdiplomatie und dem Zusammenspiel von Forschung an Universitäten und in der Industrie. Robert Hammann hob die außergewöhnliche Atmosphäre während der gesamten Woche hervor: „Viele großartige Vorträge, spannende Gespräche mit Nobelpreisträger:innen und jungen Forschenden und insgesamt eine wirklich besondere Atmosphäre.“ Auch Georg Schwefer betonte den interdisziplinären Austausch und die inspirierende Umgebung, die die Tagung für junge Forschende aus unterschiedlichsten Fachgebieten geschaffen habe.
Das Institut gratuliert Chloé Goupy, Robert Hammann und Georg Schwefer herzlich zu dieser verdienten Auszeichnung. Ihre Auswahl unterstreicht die hohe Qualität der am MPIK geleisteten Forschung und verdeutlicht die Bedeutung des internationalen wissenschaftlichen Austauschs für die nächste Generation von Forschenden.
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